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Der dritte Zahn ist da (7. Februar 2010)

Mit dem ersten Schneidezahn - den er, wie eine Bekannte es ausdrückte - regelrecht "rausgekackt" hat (= 7 x Windel wechseln an einem Nachmittag) ist der Josef zum zwei-Schläfchen-Rhythmus übergegangen. Er fletscht seine neuen Zähne gerne, freut sich über seine neue Indoor-Schaukel von den Nachbarn und probiert die ersten Sachen draußen am Sandkasten aus - vorzugsweise eine Hand voll Sand in den Mund, Blätter und Ästchen tuns auch. Die Mutlanger waren zu Besuch - und fuhren gleich wieder, in der Hoffnung, sich nichts von unserem Norovirus eingefangen zu haben, oder wenn, dann lieber daheim zu sein zur Genesung.

Wir hatten einen kurzen heftigen Wintereinbruch, wo der Schnee so war, wie wir es uns auch den ganzen Winter über gut vorstellen hätten können - anscheinend musste sich der Schnee gegen das viele ausgekehrt Werden mit aller Kraft auflehnen...

Zwei müde Mäuse nach später Fahrt!
Und am Tag, als sie gefahren waren, wurden wir endlich eingeschneit - ein Hoch auf den auf plötzlich nützlichen 4-Rad-Antrieb!
   

Da mag der Josef die Badewanne gleich fünf mal so gern wie sonst! Im Kapuzenhandtuch darf er dann bisschen im Bad rum springen und im Bett noch mit dem Papa scherzen.

 
Wir hatten bis vor kurzem noch ein Schwein im Stall. Das hat auch unsere Küchenreste bekommen (unter anderem mit Josefs Fläschchen-Resten). An der Stelle, wo die Schweineschüssel immer steht, haben wir eines Abends diese Grimasse gefunden: Wollte das Schwein uns mittteilen, dass es irgendwas in der Mischung nicht so gut findet...?

Josefs Vergnügungen über den Tag:

Absolute Nr. 1: die Waschmaschine ausräumen; immer noch, immer wieder: die Maus, aber wirklich nur die, die Papa oder Mama gerade benutzen; die neue Schaukel von den Nachbarsbuben -der Hit; und die Spülmaschine ausräumen (und das Wasser aus der Klappe lecken)!

Youtube sei dank wissen wir jetzt, wie die Afrikanische Kindertuch-Wicklung geht. Wir vermuten, dass sie ein kooperatives Kind voraus setzt, was bis jetzt beim Josef nicht so gegeben war, er blieb nur kurz so...
Man kann's vielleicht ahnen - wir bilden uns ein, dass er irgendwie stolz seine drei Zähnchen fletscht (wobei wir die allgegenwärtige Projektion nicht ausschließen können).

In der neuen Matschose ging's ein Mal um den Sandkasten und dann gleich noch eine Runde einkaufen.

Jetzt haben wir die Baumgruppe vor dem Badezimmerfenster auch im Schnee gesehen, unsere dritte Jahreszeit hier!

 

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Unsere erste Fasnet: Ein Erlebnis (27. Januar 2010)

Wir sind Faschingskosmopoliten mit der Herkunft aus dem "normalen" bayerisch-fränkischen Kinderfasching. Vom Kölner Karneval haben wir den Straßenkarneval - mit der schauerlichen Nubbelverbrennung, zwei Sessionen und einen offiziellen Umzug mitgemacht (jeweils gut verkleidet als Bayerin, Cäsar und Kleopatra, Moist von Lipwig und Adora Belle Dearheart, Yeti und Yeti-Jäger). Dieses Jahr haben wir uns die badische Fasnet eröffnet: mit einem Umzug in unserem Nachbarort, in dem sich vielerlei seltsame Gestalten getroffen haben, um schlechte Vibes zu verschrecken und den Winter auszukehren. Der Josef hat dahin seinen ersten Ausflug in der Kraxe machen dürfen.

Jetzt schauen wir mal, wieviel wir von dieser im Gegensatz zum "zivilisierteren" römischen Karneval doch sehr heidnisch-archaischen Fasnet mitbekommen. Ein Plan: mit unserem über-übernächsten Besucher als Prinzessinnengruppe zur Fasnet!

So geht's, wenn man zu faul ist, ein Kinderzimmer einzurichten - das Wohnzimmer ist voll von Spielzeug... Und wenn ich das bei den Nachbarsbuben richtig sehe, ist das erst der Anfang, es warten noch 1-2 Tonnen von Sachen auf uns!

Sein Entertainer ist ihm zwar etwas zu klein geworden, aber wir haben eine Lösung gefunden, er darf ihn im Stehen bespielen:


Als Sonderservice gab's mal eine Runde Schläfchen gewiegt vom Papa (unser Verdacht eines weiteren Zähnchens hat sich nicht bestätigt), die Vergrößerung des Pfötchens vertrauensvoll in Papas Hand ist unten
 


Der Josef kann jetzt schon sitzen und ist seit unserem letzten Kraxentest beträchtlich gewachsen, da haben wir's noch mal ausprobiert:

Alles klar beiderseits, sie sind quasi als doppelköpfiger Gott Janus unterwegs!

 

So sah die Outdoor-Variante aus - auch gut!

 

Und dann waren wir Zeugen einer beeindruckenden Parade der Wildheit!

Die "Simiswälder Hohwaldgeischter" hatten geladen und viele, viele kamen (in der Zeitung stand: 50 Gruppen, wir haben aber nicht alle gesehen, siehe weiter unten, Profi-Fotos gibt es ein paar hier: http://www.badische-zeitung.de/fotos-narrentreffen-in-simonswald )

Auch wenn ich nur einzelne fotografiert habe: es waren immer sehr viele von jeder Sorte!

Rechts nebenan und links unten sind Geister aus den Weinorten der Umgegend, manche hatten große Trauben aus Schellen dabei, die sie im Takt klingen haben lassen.

 

Der leibhaftige Gott-sei-bei-uns kam mit einem Kollegen und hat viel Schrecken verbreitet!

Zahlenmäßig überlegen waren auf jeden Fall die Hexen, die mit ihren großen Besen den Winter auskehren (sie müssen noch ein bisschen kehren, zur Zeit haben wir etwas neuen Puderzucker auf den Wiesen, aber bis Fasnachtsende denke ich werden sie es schon hin bekommen)

 

Die Skihexe bringt vielleicht dem Kandel oder dem Feldberg was...

Dann gab's gemütliche Schrate

und wilde Gorillas (letztere aus Freiburg)

Süße Schrathexen

und diese gelben Hexen mit etwas, das man in Köln wahrscheinlich "Jeck-in-the-Box" hätte nennen können: in der gelben Tonne war eine weitere Hexe, die die Passanten erschreckt und Konfetti geworfen hat!

Gruselige Gestalten mit Riesenschellen!

 

Peitschenknaller-Schrate

Seilspringerhexen und Pfeifchenhexen...

...die sich trotz des äußerlich hohen Alters noch über Nachwuchs freuen durften, der ganz brav den Trubel auf dem Schaffell verschlief:

Und zwei noch speziellere unter diesen eh schon speziellen Gestalten: Die oberen "Tannenzäpfle" haben Gesichter aus Kuckucksuhren und Hosen aus Holzschuppen, die haben auch ein schönes Geräusch gemacht während des Laufens.
Die unteren sind die Mösle-Geister aus Denzlingen - grüne Bollerhüte, wirklich erstaunlich!

Eine ganze Rotte Wildschweine hatte den Weg in die Parade gefunden

Eine Horde wilder Männer (mit Laub bekränzt)

und ein paar Satyre (Satyrn?) kamen gegen Ende

Die Puschelgeischter waren unter den letzten, die wir noch mitbekommen haben.

Denn nach 1,5 Stunden konnte der Josef nicht mehr und wir sind geläutert und ausgekehrt wieder nach Hause!

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Und Zack! ist Weihnachten auch schon wieder vorbei (11. Januar 2010)

Wir waren lange unterwegs.... und sind jetzt sehr gemütlich wieder zuhause! Lange vor Weihnachten waren Josef und ich schon auf Achse - die Arbeit rief nach Erlangen. Vom Zwischenwochenende vor Weihnachten in Mutlangen haben wir aus irgendeinem Grund gar kein Foto. Und dann kam das große Weihnachten in der größten Horde: 13 Erwachsene und 4 Kinder, immerhinque. Dank der großzügigen Unterbringung und der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten (Billard, Dart und Wii im Keller, Fernseher und Küche im Erdgeschoss sowie PS3 und Rechner im ersten Stock) hatten wir viel Spaß! Es war so gemütlich, dass auch die Neuendettelsauer und weitere Freunde und Verwandte noch Platz an der großen Tafel fanden.

Silvester war als Kontrastprogramm sehr friedlich mit dem Arne (wieder keine Fotos), danach kam der eine Teil der großen geplanten Besuchshorde: die lieben Nachbarn aus Wiesbaden aus dem ersten Stock. Für die gab's Kandel-Schlitten- und Ski-Fahren, Freiburg-Sightseeing, Waldkirch und viel Gefress und Gespiele traditionell (Mäxchen, Würfelwörter, Poker) und elektronisch (Mario & Sonic bei den olympischen Winterspielen, Guitar Hero, Singstar, Katamari, Little Big Planet) abends.

 

Erst eine Runde im Bettchen stehen, dann ein bisschen Schwerkraft entdecken

Weihnachten in der großen Horde - ein schönes Erlebnis!

Omamas Baum neben Oma und Opas Tafel und immer noch reichlich Platz für alle zum Fläzen!

Und mit alle, sind reichlich Verwandte und Freunde gemeint (wer noch schöne Fotos hat: her damit, wir haben wie so oft zu wenige gemacht)

Und an den weiteren Tagen immer wieder friedliche Runden in kleinerer Besetzung abwechselnd mit großen Hordentreffen:

Josef mit Opa, Josef mit Oma und Josef - kurz - alleine!

Das grelle T-Shirt hat er von seiner Mutter bekommen, da steht passender Weise "Alles, was ich ansabbel, gehört mir!" drauf, er hat sich auch nach und nach weite Teile der Einrichtung und der umherlaufenden Personen angeeignet!

Noch ein bisschen friedlicher Reigen (da war dann auch mehr Gelegenheit zum Fotografieren):

 
Die Tante nach der intensiven Häkelei wieder erfrischt und munter

Die entferntere Verwandtschaft, die auch bald Nachwuchs erwartet

 

 

 

 

 

 

Der Opa, der dem Josef die Idee vom Klavierspielen nahe bringt

 

Und der Papa, bei dem's dem Josef eh gut geht

Wieder daheim hat der Josef als erstes alle Zimmer inspiziert (per Krabbeln und klettern, siehe unten) und dann seine Spielzeugkiste einer genauen Begutachtung unterzogen.

Die Wiesbadener nach getanem Tagewerk munter auf dem Sofa, bereit für ausgedehnte Spielerunden.

Und der Josef hat sich nach einer Weile sehr gerne angekuschelt!

Ein Zähnchen an Weihnachten, eins kurz nach Silvester - jetzt geht's damit los (das zweite habe ich erst geglaubt, als sein Papa ein Foto fabriziert hat, mittlerweile merke ich ihn anhand der Kerben in meinen Fingern auch)!

Und hier ist Josefs derzeitiges Lieblingsspielzeug: Papas Maus. Nicht seine, nicht die ohne Strom, sondern nur die, mit der er auch sein Linux bisschen malträtieren kann! Oder zumindest nicht nur seine, am besten alle verfügbaren!

Ah, genau das Richtige!

"Josef! Nein!"

Josef sagt: Do-hoch!

Und das gefürchtete Schneechaos sieht bei uns ganz friedlich aus - die Wiesen sind noch räudig und nicht einmal die Bäume tragen schwer am Schnee! :(

 

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Und Schwupps! ist es kurz vor Weihnachten (4. Dezember 2009)

Der Schnee kam schon bis zur Hälfte vom Hörnleberg herunter, zumindest kurzzeitig - vielleicht schaffen wir es ja morgen, rauf zu steigen. Der Josef ist vom Robben zum Krabbeln übergegangen und zieht sich gerne hoch, Stillen ist nur noch ab und zu und irgendwie mehr "pro forma" angesagt - und als ich heute Abend anlässlich einer sehr langen Schlafrunde vom Josef resümieren wollte "vielleicht schläft er ja so lang, weil wir ihn nicht stören" beschlich uns der Verdacht, dass dieser Gedanke ziemlich direkt in ein eigenes Zimmer für Josef münden würde - wenn wir ihn ließen. So schnell kann ich das aber nicht. Arbeiten mit Josef ist interessant gestückelt: Mein Rekord ist morgens früh um 6 am Schreibtisch, da hat er noch ca. 1,5 Stunden Schlaf beim Papa vor sich und ich ein frisches Gehirn. Aber er spielt auch schön um den Schreibtisch herum, bis auf dann, wenn er die Kabel entdeckt und 3 Runden "Nein, Josef, das sind Kabel" anstehen. Meiner Meinung nach schaut er jetzt schon, kurz bevor er am Kabel ist, ob einer von uns was sagt - aber Eltern können da wohl eher das Gras wachsen hören... :)

Es war so weit: Josef durfte sich die Zeitung gründlich durch den Kopf gehen lassen - was er dann doch nicht so intensiv tat, wie wir befürchtet hatten, er hat mehr gerupft und gefleddert.

 



Am Abend gibt's eine Runde Krabbelspaß mit Papa.

 

So kurz, wie er ist, so waagrecht kann er sich halten.

Manchmal kriegt's die Mama nicht hin, rechtzeitig fürs nächste Nickerchen zuhause zu sein, dann muss sie den Josef in der Babyschale hoch tragen...

Hier hat er sich hochgezogen und weiß noch gar nicht so recht, was er da in Gang gebracht hat.




Er hat genau den Besuch der Omama dafür abgewartet
- sie war gerade eine halbe Stunde da; beim zweiten Mal freut er sich auch schon sehr!

Da kann er gleich mal in die Dusche klettern, oder sein Küchenschränkchen ausräumen.



Zur Stärkung gibt's eine Wurst für den kleinen Pathan; Brei ist - von der Omama mit allen Methoden überprüft - nach wie vor uninteressant, den müssen wir ihm erst noch beibringen (keine Sorge, er zuzelt nur mit großem Vergnügen dran herum).
 


Weiter geht's mit ein paar Ballet-Liegestützen auf unserer Bett-Baustelle.

Gut eingepackt kann auch bei kühlerem Wetter das ein oder andere Nickerchen auf dem Katke stattfinden...

 

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Der Kregelbach im Spätherbst (22. November 2009)

Der Herbst ist sehr bunt hier gewesen, jetzt sind bald alle Blätter unten und unser im letzten Winter vom Sturm kahl geschlagener Hügel ist jetzt schon arg kahl. Die Temperaturen waren nur kurz herbstlich-winterlich kalt, irgendwer hat Frühling bestellt und ist erhört worden. Ich begebe mich weiter ins Vereinsleben: mit dem Chor in Gutach kam eine Einladung zum "Vereinsschießen". Und siehe da, die Pathan-Gene sind durchschlagend, ich habe auf Anhieb zwei Männer aus unserem Chor überholt und eine ganz gute Wertung erzielt. Dazu muss ich als Laie aber auch sagen: man hat ein extrem präzises Gewehr, bei Kimme und Korn muss man einen Ring um das Schwarze auf der Zielscheibe bringen und dann LEGT MAN DAS GEWEHR AUF - dann ist es ja wirklich nur noch die halbwegs ruhige Hand... Gut für mich! Der Stefan hat einen grippalen Infekt hinter sich gebracht (der wohl nicht die Schweinegrippe war), und die Großeltern waren so lieb, uns noch ein Mal vor Weihnachten zu besuchen.


Da sind die Bäume noch bunt, aber man sieht auch das Kahle gut.

Es ist soweit: wir haben einen echten Kinderwagen, dank dem etwas älteren Moritz in Darmstadt. Mit einem sehr schicken Mumienschlafsack, in dem der Josef sehr gut schläft - meistens, so lange er bewegt wird, manchmal auch noch ein Weilchen auf dem Hof.


Die Zeitung wäre immer so interessant, aber wir lassen ihn die Angelegenheit so selten wirklich gründlich durchkauen!

 

Unser süßes Kutzimutzi


Die schicken Schuhe sind nicht so zum rum Robben geeignet, aber der Papa mag sie so gern!

In voller Montur für die Erkundungstour durch's Zimmer: Antirutsch-Knieschoner, Robbing-Schuhe und ein voll gesabbertes T-Shirt (der Eifer-Sabber!). Und erst mal ein kleines Päuschen im Korb.

 

Die schönsten Spielsachen sind die, die keine sind!

Wo ist die Mama?
DA ist die Mama!


Waagrecht ist es auch schön im Sitzle!


Ist das die Oma?


Und der Opa ist ein toller Spielplatz.
 


Bunter Wald, bleierner Himmel

 

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Der erste Schnee (07. November 2009)

Wir haben den ersten Schnee auf dem Kandel gesehen, der Josef hat seinen ersten Schnee überhaupt gesehen und seinen neuen Schneeanzug ausprobiert. An Besuchern waren da die Tante, der "Patenonkel" aus Wiesbaden für die Hälfte seiner Herbstferien, zwei Surfer direkt vom Strand und die Großeltern.

Die kleinen Freunde sorgen nach wie vor für Spaß beim Wickeln, aber eine kleine Drehung bzw. eine größere, wenn er die Reeling hinten erwischt, ist auch schon drin.

 

 

Und kurz vor dem ersten Schnee kamen die letzten Sommerurlauber auf dem Rückweg von einem laaaangen Surfurlaub bei uns vorbei.

Am interessantesten war für den Josef der Handschuh, den er in seiner wachen Zeit versuchte, zu zerkauen.

Der Tante ihre Straßenschuhe haben für einen kleinen Test in die zufällig herumstehenden Skier gepasst. Und die Tante hat den einen wunderbaren Sonnenstrahl direkt abbekommen.

Die Bäume hatten waagrechte Schneekristalle und die Tische draußen wirkten mit ihrer weichen Schneedecke sehr einladend.

Beim Würfelwörterspielen im Anschluss an den Ausflug waren Träger und Getragener komplett k.o.

Abends war der Papa-Träger aber wieder munter genug, sich vom Josef am Rechner dirigieren zu lassen.

 

Josef ist noch etwas zu klein für seine neue Raumfahrermütze, aber das gibt sich ja bald.

Und er hat Kraft, wenn er sich bei der Tante ins Bein krallt!

Der Süße in der Fellweste, und wie er nach der Kamera angelt.

Auf dem Rücken im Tuch geht zwar, ist aber noch nicht ganz so bequem für alle - das üben wir noch. Auf Papas Schultern geht kurz, da hat er auch mal Papas Ohrwaschel zum drauf rum Kauen gefunden...

Unser kleiner Beduine vom Kregelbach.


Auch das sieht man vom Badezimmerfenster aus!

 

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Unsere Wohnung im Kregelbach (22. Oktober 2009)

Jetzt ist unsere Wohnung noch etwas provisorisch, aber schon gemütlich, für einige Sachen bräuchten wir dringend gute Ideen, also zeig ich sie hier mal her.

Für's Wohnzimmer haben wir neulich ein noch größeres schönes Sofa (weiße Ränder und graue Sitzflächen) gesehen, das dann die gesamte Ecke komplett ausfüllen würde. Mal sehen, ob wir uns das trauen.

 


Die Küche war ja mit als erstes fertig - jetzt haben wir keine Kochinsel mehr und keinen Gasherd, aber eine gute Dunstabzugshaube und ein Ceranfeld ohne Knöpfe.
Hier ist eine echte Problemzone: der Flur ist extrem schmal. In Wiesbaden hatten wir Schuhschränke im Überfluss eingebaut (die zum Teil spärlich gefüllt geblieben sind), hier wissen wir immer noch nicht so recht, wo der Flurkrempel hin soll. Die Mäntel haben eine winzige Nische gefunden, in der sie nur den Zugang zum Gästeklo versperren, aber die Schuhe! Was machen wir mit den Schuhen?

Im Esszimmer fehlen eine Lampe und Vorhänge und/oder Wandbehänge - dürfte man das? Am liebsten würden wir die Wand zwischen Esszimmer und Wohnzimmer durchbrechen wie in Mutlangen, aber da haben wir noch nicht gefragt.

Das Badezimmer war mal eine Küche (von einer der Ferienwohnungen), deswegen sehr großzügig für ein Bad und es passt unser Wiesbadener Servierwagen als Wickelkommode mit hinein.

Vorm Bad geht's links die Treppe hoch, hier hat der schöne Engel von der Judith ausreichend Raum gefunden.

 

 

 

 

Rechts neben dem Engel ist ein kleiner Absatz, wo im Moment unsere Gästeklappmatratzen eingestaubt werden, wo ich aber gerne mal einen richtigen Ohrenbackensessel (zum Lesen - wann?) stehen sähe.

Und dann geht es durch eine Tür am Ende der Treppe in den Vorraum zum Gästetrakt, der ca. 1,40 m in der Länge hat und ein eigenes kleines Fenster. Hier habe ich bei den ersten Besichtigungen schon eine Mini-Gästeküche gesehen (wir haben fast in jedem Zimmer einen Wasseranschluss), es hat sich herausgestellt, dass dort auch schon eine war. Vielleicht klappt's ja im Lauf der Zeit, die wir hier wohnen, noch. Ansonsten könnte man auch gut noch eine Lotterbett-Ikea-Tagesbett-Nische dort einrichten. Wenn, ja wenn sich die Kisten mal in Luft auflösen würden.


Und dann haben wir die lampentechnisch äußerst kahlen Gästezimmer: links das sogenannte Bastelzimmer mit dem 1,60 m breiten härteren Bettsofa, wobei die chaotische Bastelei gnädiger Weise im Foto verdeckt ist; rechts das sogenannte Musikzimmer (mit Clavinova und Plattentisch), in dem die 1,40 m breite wolkenweiche Matratze auf ein fest installiertes Gästebett kam. Und dazu das zart rosafarbene Gästeduschbad, das ohne Gäste als Männertoilette fungiert (der Conrad-Katalog liegt dort).

Kein Beitrag ohne Butzi, hier sehen wir eine schöne Kombination von Spielen (Papa) und Schlafen (Josef):

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Der Herbst ist schön hier (18. Oktober 2009)

Wir hatten liebe Besucher da und interessante Freizeitveranstaltungen wie zum Beispiel einen klitzekleinen Almabtrieb im Nachbardorf und eine Wahlparty. Es war immer wieder fast sommerlich warm und bevor beim nächsten Mal Bilder vom ersten Schnee auf dem Kandel kommen, lade ich mal die vorigen hoch!

Was machen die denn da die ganze Zeit?


Der Almabtrieb in Simonswald mit einer kleinen Herde Ziegen und ein paar Kühen!

 


Beim Spaziergang nach dem Almabtrieb gab's wieder ü-ber-all das schöne aber arg wuchernde indische Springkraut (einen Neophyten im Schwarzwald, wie wir vom Opa gelernt haben)

 

 

 

 

 

und einen schicken Baby-Björn-Werbe-Papa dazu!

 


Zum Almabtrieb war die Eva da!

 

 

 

 

 

 

 

NB: Jetzt bin ich schon so schlank, da zieh ich mir diesen Sack an, wo man's nicht sieht, ich Superhirn!

Und die zwei haben - zusammen mit Evas Mitbringsel für Josef, dem Stehaufmännchen - eine schöne rot-grün-schwarz-weiß-Kombi!


Erst darf der Josef bei der Mama essen,


dann beim Papa schlafen - macht er beides gern!


Und sowohl bei der Eva als auch beim Papa spielt sich's prima!


Hier ist der Josef schon eine sieben-Kilo-Hantel.
Und das Sitzle hat eine erstaunliche Statik - der Josef kann machen, was er will, das Ding bleibt stabil.

Erst badet der Josef, dann trocknet er im Kapuzenhandtuch, das schon der Papa hatte.

Falls es zu erkennen ist: das ist die einzige Form, in der der Josef den Schnulli mag: nehmen und drauf rum kauen - manchmal zufällig auch richtig rum und ein paar Saugzüge, aber nur so zum Spaß.

Dann kam die Wahlparty in Mutlangen, die auch ihre ruhigen Momente hatte.


Ein großer Cousin ist super!

Und hier nochmal für alle von der LaLecheLiga: friedliches Stillen (die Hand ist aber nicht ganz so friedlich, sondern hält den Josef davon ab, zu viel herumzuschauen).

Die große Cousine hat zusammen mit der Oma auf die zwei Zwetschger aufgepasst!


So ein Pfauenauge ist bei Tante und Onkel im Garten!

Roll your Katamari, Prince!




Anfang Oktober waren auch endlich die Großeltern wieder da.


Bald sitzt der kleine Butzi.

 

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Unser süßer Josef (13. September 2009)

Es ist Herbst, der Besucherstrom ist nur noch ein Rinnsal und wir machen's uns hier gemütlich. Ein bisschen hinderlich ist hierfür, dass ich haare wie ein ungarischer Hirtenhund (Hormonumstellung, ist optisch nicht wild - bisschen glatter und damit "ordentlicher", aber auf den hellen Fußböden recht arbeitsintensiv). Der Josef betrachtet uns gerne von seinem neuen Sitzchen aus in Form einer Live-Fernseh-Show: beim Frühstückmachen, beim Turnen, beim Blumengießen. Er dreht sich manchmal vom Bauch auf den Rücken, und wenn er sich an seinem Spielbogen festhalten kann, dreht er sich vom Rücken auf den Bauch. Plappern tut er viel im Bereich von aaijööh bis bruuuiiijjaaaohhhblbl - außer im Video-Chat mit Oma und Opa, dann ist das Bild im Rechner zu interessant, als dass er sprechen könnte.


Ein Nickerchen im neuen Sitzchen (nur eine halbe Stunde, es steht in der Bedienungsanleitung, dass sie darin nicht schlafen sollen, warum auch immer)

 

 

 

 

 

 

Unten: erste Tests, unsere Finger durch eine Karotte zu ersetzen... (er hält sie nicht sehr lang selber)

Sein Sitzle gefällt ihm...

 

...und beim Besuch der Krabbelgruppe haben wir das erstaunlichste Spielzeug gefunden, das genau zu seinem Greif-und-in-den-Mund-steck-Drang passt: einen "Ball" aus Gummischnüren und Holzstäben, der immer irgendwo in seinen Fingerchen hängen bleibt!

Egal, ob Küche oder Wohnzimmer - dem Josef gefällt's!

Zum Schlafen ist das Tuch nach wie vor sehr gemütlich, auch wenn die anderen Betten durchaus ihre Vorteile haben.


Neu hinzugekommen: Das Katke, ein kleines Schaukel-Bettchen aus Pakistan - Danke Onkel, sagt der Josef!

Das Katke ist auch wach interessant!

In Ermangelung eines Stuben- oder Kinderwagens tuts auch die Spielzeugkiste...

"Sollte nicht irgendein Fell unter mir sein für dieses Foto?"

 

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Der Herbst kommt (05. September 2009)

Von der Hitze in die Kälte in drei Tagen - eben haben wir noch die Steaks zum Grillen gekauft und geschaut, dass die Türen zu bleiben, um die Hitze nicht rein zu lassen, da gab es gestern - ZACK! - einen großen Regen, es ist herbstlich kühl und wir lassen die Türen zu, um die Kälte nicht rein zu lassen -- und Grillen im Pullover. Der erste Regen nach einer längeren Zeit hatte sich auch genau den Tag ausgesucht, an dem der Boden zum neuen Silo (waagrechte Silos gibt es hier nur) betoniert wurde. Es hat trotzdem geklappt: beeindruckende 70 Ladungen in 7 Stunden mit dem Betonmischeranhänger für den Traktor.


Eifrig in Papas Crocs!

Und eifrig in seiner neuen Wippe sein Spieltuch zerkauend, während die Mama ein leckeres Mittagessen zu sich nimmt (Berner Würstel mit Bratkartoffeln und einer Schüssel Salat), ohne zu wissen, dass es sich um den letzten heißen Sommertag handelte.


 

Der Herbst brachte als erstes einen doppelten Regenbogen auf dem Penny-Parkplatz
- wir haben mehr "Trinkt, oh Augen!" gemacht, auf dem Foto sieht man's natürlich nicht so ganz.
(Der Stefan ist gedoppelt, weil das Bild aus mehreren zusammen gesetzt ist)

 

Der "Bleibacher Sommer", eine Idee zu spät, im riesigen Zelt mit ausgezeichnetem Catering zu günstigsten Preisen und Jahrhunderte alter Gaudi, die mittlerweile von den jungen Mädchen der Bleibacher Trachtenmusikkapelle moderiert wird. Nach dem dritten Team, das mit einer Schubkarre einen Eimer Wasser nach dem anderen zu einem Gefäß brachte (über die Wippe in der Mitte), wurde es uns doch zu kalt und wir sind nach Hause gegangen.
Am Samstag hätt's die "Zäpfle-Party" mit live-SMS auf der Leinwand gegeben. Am Sonntag und Montag können wir wieder hin, da gibt es "Brauchtumsvorführungen" und die traditionelle "Handwerkervesper".
Beim Papa zum Mittagsschlaf, bei der Mama zum Abendessen - der Süße!

Und die Händchen sind ganz feist geworden mittlerweile!


Zartes Abendrot über dem Schwarzwald (das ist der Blick aus dem Badezimmerfenster)

 

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Die Sommergäste geben sich die Klinke in die Hand (27. August 2009)

Die Sommerfrische macht ihrem Namen alle Ehre - der Besucherstrom fühlt sich wohl und reißt nicht ab!

Seit dem letzen Bericht waren da: Tante, Onkel und Cousin aus Hamburg, Oma mit Großonkel und Großtante (kaum Fotos), der Wahlonkel für Josef aus Wiesbaden - unser erster Aupair-Testballon - mit Großeltern und Ludwigsburger Tante, und Tante, Onkel, Cousin und Cousine aus Mutlangen inklusive unserer Internetbagage und weiterer Freunde (full house mit Schlafenden auf quasi jedem Fleckchen). Das Wetter war kühl Ende Juli und wurde heiß im August, auch gibt es seit einer Weile kaum mehr Nachmittagsregen oder -gewitter. Wir haben das örtliche Schwimmbad ausprobiert, es ist sehr hübsch (Josef durfte noch nicht ins Wasser, er fand alles drum herum schon eindrucksvoll genug). Unser Freiburg-Rundgang und der Kandel-Ausflug für unsere Touristen wird auch immer geschliffener, je öfter wir ihn gehen. Es waren sogar instant-Urlaub-Ausflüge in den nächstgelegenen Carrefour in Frankreich im Ferienprogramm. Jetzt sehen wir ganz leise Vorboten vom Herbst und freuen uns auf die nächste Jahreszeit mit allen ihren Besuchern!

Josef mit zweieinhalb Monaten (man beachte: wir sind schon zur Monatezählung übergegangen, weg von den Wochen)

Beim Rathausfest in Kollnau hatten wir kein Mützchen dabei, aber ein großes - weitgehend unbenutztes - Taschentuch.

Die erste Stunde im eigenen Bettchen (er schafft zwischen acht Minuten und einer Stunde auf dem Bauch im eigenen Bett, bis zu zweieinhalb Stunden eingewickelt auf dem Sofa, bis zu vier Stunden im Tuch an Mamas oder Papas Brust und bis zu fünf Stunden nachts - unsere Nachtruhe ist ganz gut)

Beim Hamburger Onkel zum Schlafen, bei der Tante für munteren Spaß und der Cousin hatte sein "Tendo" (wie die Cousine sagt) dabei - und knüpfte schnell Kontakt zu den Einheimischen (Völkerverständigendes Element zwischen Nord- und Süddeutschland: Fußball und Schule).


Stefans sechs-Kilo-lebend-Hantel
hängt auch mal in den Seilen ->
(normaler Weise schläft er andersrum erst ein, so rum schaut er gerne zu bei allem, was wir machen - nach dem Motto, das uns die Tante beigebracht hat: "der tätige Erwachsene als Vorbild")

In der Badewanne muss man sich konzentrieren,
aber es ist durchaus angenehm für alle Beteiligten,
wohingegen der erste Test der Rückentragung nur
für den Josef gemütlich war, dem Papa hat's die
Arme bisschen abgeschnürt, das will gelernt sein.

 



Und zwischendrin Zeit für gemütliches Rumhängen

Dann war die Oma zur Stippvisite noch mal da.

mit Joel, Mama oder Papa - und diversen "Tendos" (Joel - unser Wahlneffe bzw. -onkel und wunderbarer Aupair-Test - hat den Stefan alt aussehen lassen beim Mario, ich habe wenigstens ein Mal sechsstellig Tetris gespielt).

   

Danach verlängertes Synchronisier-Wochenende mit den Mutlangern und den Forumsfreunden - das haut den stärksten Josef um!

Tante, Cousin und Cousine auf dem roten Sessel (Cousine mit Prinzessinnenfrisur von mir, die sie würdevoll erhobenen Hauptes genoss)

Die Cousine bekam auch ein Tragetuch für ihr Baby, und hatte Spaß am echten Baby - was vielleicht etwas später auf echter Gegenseitigkeit beruhen wird.

 

 

 

Josef rutscht auf die Puppe zu.

Josef mit 3 Monaten und 10 Tagen (na gut, dreieinhalb kam mir jetzt zu früh zu schreiben vor)

Der Schwarzwald von oben - unser sortiertes Wäschegebirge!

 

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Besuche hier, Besuche dort (20. Juli 2009)

Bei so viel Besuchen hin und her blieb kaum Zeit, die Fotos zu sichten, geschweige denn einzusortieren!

Der Besuch in Wiesbaden war schön und tränenreich (jetzt haben wir sogar den Keller der Wohnung leer), da ging auch das Autofahren noch ganz gut mit Josef. Dann kamen Tante und Cousin, diesmal mit Onkel statt mit Cousine, die Großeltern waren noch mal da, die Bochumer haben die schicksten Familien-T-Shirts mitgebracht und die erste Reise zu den Großeltern ging etwas holprig über die Bühne (das lange Autofahren hat dem Josef so, wie wir's organisiert hatten, nicht so getaugt, das muss noch besser werden).

 

 

Josef mit 8 Wochen mit Augen zu... als Farbzwerg...


und bei der Betrachtung seiner kleinen Freunde!

 


Aber egal wo, wenn der Josef beim Papa auf dem Bauch schlafen darf, macht er das auch gerne in Wiesbaden!

 

.


Danach durften die Großeltern mit auf die Kandelexpedition (der Großvater fotografiert und der Vater darf mit Josef nicht lange sitzen, sonst gibt's eine Beschwerde!)

Und da war schon das große Besuchswochenende mit den Mutlangern und den Bochumern gekommen (Fotos der Bochumer folgen, die sind bei denen auf der Kamera geblieben)

 

Tante, Mama, Josef, Onkel, Cousin

...und interessant war der Cousin!


Aber auch dieser Methode war nur minimaler Erfolg beschieden
(3 Sekunden)


Ohne Besucher war wieder Zeit für ein paar Experimente von "Onkel Fester" (wer kennt die Addam's Family?) und Vater:


Zwischen dem Besuchs- und Rumgereicht-werde-Rummel in Erlangen und Herzogenaurach durften Papa und Josef im neuesten Conrad-Katalog blättern

und ich durfte ihn gut verpackt mit auf den Blasmusik-Frühschoppen der Kirchweih nehmen (wobei der Schoppen dieses Jahr ausfiel)



Man beachte: Vater und Sohn (und Mutter) das ganze Wochenende im Familienlook mit den Bochumer T-Shirts (auf Josefs steht "Der Josef")

Für alle Nicht-weit-weg-Fahrenden: Der Schwarzwald kann aussehen wie die Toskana!

 

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Verwandtenbesuche und andere schöne Sachen (26. Juni 2009)

Letztes Wochenende waren eine Tante, ein Onkel und eine Großtante da, das war schön! Mit Tante und Onkel gab's sogar einen Ausflug auf den Kandel, den höchsten Berg bei uns in der Nähe - praktischer Weise kann man mit dem Auto ganz hinauf fahren (und die 400 m bis zur eigentlichen Spitze bekommen dann auch alle Lahmen noch hin). Das wird unser Winterspaßberg, es gibt 3 Skilifte!

Und bis wir mal alle Dankeskarten hinbekommen haben, möchten wir uns an dieser Stelle in den Äther hinein für alle schönen Geschenke bedanken - wir haben uns immer sehr gefreut, auch wenn wir uns vielleicht nicht direkt gemeldet haben!

 

Stolze Mama - die "Skulpturen" im Hintergrund: rechts ein dekorativer Wurf des Tragetuchs, links Besucherbettwäsche so akkurat aufgetürmt, wie das mit einem Spannbetttuch überhaupt geht!

Der reich gefüllte Gabentisch, vielen Dank an alle, die uns so lieb bedacht haben!

Josef schläft hier...


...und schläft da...

...und schaut dann mal, was er werden kann - Bauarbeiter vielleicht*?!

*keine Sorge, das war nur fürs Foto ;)

 

...und bei der Tante ist es erst schön zu schlafen!

DER Schwarzwald! As seen from Kandel-Süd-Ost-Seite

Durch den lässt's sich an Papas Brust und mit Mütze wunderbar Spazieren gehen!

 

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Josef ist ein "Gedeihkind" und macht seine erste Reise (18. Juni 2009)

Bei der U3-Untersuchung durch einen lieben anthroposophisch orientieren Dr. med. in Bleibach hat sich heraus gestellt, dass Josef in den 4 Wochen seiner Existenz mächtig zugelegt hat: Länge von 50 auf 56 cm (neue Stramplergröße!), Kopfumfang von 34 auf 38 cm und Gewicht von 3,2 auf 4,7 Kilo. Der Arzt meinte, es handelt sich offensichtlich um ein Gedeihkind - da sind die Eltern sehr froh drüber! Und so stand der ersten Reise nichts im Weg: Es ging für 2 Tage zurück "nach Hause", d.h. nach Wiesbaden, um Josef im Haus, bei den Kollegen und im Chor herzuzeigen! Und wie schön das war - im Haus hatten wir 1,5 Tage "so hätte es sein können, wenn wir dageblieben wären", die Lieblingskollegen von der Post waren gebührend gerührt und im Chor war's so, als wäre ich nie weg gewesen - am Schluss der Zeigerei, die Josef mit stoischer Gelassenheit im Schlaf im Tragetuch hinter sich brachte, führte Josef noch live vor, wie Säuglinge laute Töne produzieren können, ohne heiser zu werden - es war Zeit für die Fütterung. Mir hat der Ausflug auch sehr gut getan, vielleicht hole ich mir/uns immer mal wieder eine Portion Wiesbaden dazu.

 

So sieht er aber schon noch sehr klein aus, oder?

Auch wenn sein Vater das Gegenteil behauptet: Josef hat seine Flasche nur zufällig eine Weile in die Hände geklemmt gehalten!

oben: Josef mit 4 Wochen

links: Mamas Fingernägel und doppelt so groß wie am Anfang!

Da ich früh da war, fing's friedlich an - Josef schlief!

Am Schluss hatten ihn fast alle gesehen - zumindest das Hinterköpfchen und das Öhrchen (hier schläft er nach wie vor friedlich, ganz am Schluss hat er die Eignungsprüfung zum Tenor schon mal vor-abgelegt...)

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Weiter geht's (8. Juni 2009)

Hier sind wieder ein paar Fotos von unserem "Alles neu macht der Mai"-Ambiente - seit vorgestern sind auch die Geranien auf der Balkonbrüstung! Und unser Internet hat sich transformiert (siehe Foto, die schwarze Klebebandkonstruktion hat die Aluschirmkonstruktion abgelöst und beschert uns das schnelle Internet der Nachbarn aus dem Austragshäusl).

 

Der kritische Blick von Josef ist von vorher, im Tuch geht's ihm gleich gut!

Und die Schlafwurst von der Oma macht's erst gemütlich!

Balkon mit Geranien

So schlagen wir der Telekom ein Schnippchen

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Die ersten zwei Wochen sind schon vorbei (4. Juni 2009)

Jetzt hatten wir schon zwei Wochen Zeit, uns aneinander zu gewöhnen! Und die ersten Verdauungsprobleme sind anscheinend vergangen (am lockersten geht die Verdauung im Schlaf, am störendsten ist sie während dem Trinken). Wir haben einen angenehmen Trott nach Josefs Rhythmus: meistens gibt es ein Zeitfenster von ca. 2,5 Stunden bevor die nächste Fütterung ansteht, so dass wir durchaus kleinere Unternehmungen machen können (also Einkaufen, kurz nach Waldkirch, Skateladen in Emmendingen anschauen, Geranien beschaffen). Auch ist der Fahrersitz sehr bequem für eine Fütterung unterwegs, was die Reichtweite auf 5-6 Stunden ausdehnt.

Das Internet nähert sich einer Hauskommunistischen Lösung: wir können uns seit heute bei den Vermietern ins DSL einwählen --- leider haben sie einen Zeit- und Volumenabhängigen Vertrag, den wir jetzt auf eine Flatrate umgestellt haben, d.h. ab nächster Woche hat uns die Welt wieder vollständig! Und wenn es gut läuft, dürfen wir auch bei den Nachbarn das DSL mitbenutzen, dann haben wir gleich zwei Internets, juchuh!

 

Die zwei sehen aber auch zu gemütlich aus!

Autofahren in der Babyschale ist auch schön!

2 Wochen und 2 Tage alt

Wir haben nirgends unsere vollständige Adresse hinterlegt, das hat schon zu kuriosen Adressblüten geführt, hier jetzt (nur als Bild, kann man nicht einfach so kopieren):

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Zu dritt zuhause (23. Mai 2009)

Seit Mittwoch Nachmittag sind wir zu Hause - mit den wahrscheinlich allen neuen Eltern bekannten Ergebnissen: die Sicherheit gebenden Nachtschwestern und Hebammen um uns herum fehlen uns ab und zu! Das heißt erste und zweite Nacht mit teilweise beeindruckendem Geschrei (irgendwann kam ich mir vor, als hätte mir Josef einen Helm aus Schall auf den Kopf gezogen), dritte Nacht ruhig, vierte Nacht mit Unruhe - wir fühlen uns bisschen gerädert, freuen uns aber über alle friedlichen Trinken-Rülpsen-Schlafen-Zyklusabläufe. Und seit die Tante Regina das Tragetuch vorbei gebracht hat, konnten wir den Josef zwei Mal nachts sehr gut mit einer Haushaltstätigkeit beruhigen (Bad putzen, Wohnzimmer aufräumen mit Josef im Tragetuch).

Unser Internet ist nach wie vor eine wackelige, aber äußerst kreative Angelegenheit (siehe Foto!)

 

Josef mit Papa noch in der bequemen Bettenlandschaft!

In der Nacht hellwach auf die Verdauung lauschend!

Kleiner Josef "gepuckt" (fest eingepackt) auf großem Sofa!

 

 

Unser Internet besteht aus Stefans altem Rechner, einem UMTS-GPRS-Stick (Internet über's Händinetz, UMTS wäre schnell, gibt's hier aber nicht, GPRS ist langsam), der durch's Fenster nach außen geleitet und mit einem Reflektor aus Alufolie versehen wurde, in der Hoffnung, dass das Internet stabil bleibt

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Josef hatte es auch eilig (17. Mai 2009)

Mit dem Gedanken "Na gut, jetzt steht die nötigste Infrastruktur" fand Josef: "Dann kann ich ja jetzt raus!" Wir hatten den Hammer fallen lassen, erste Wehen setzten ein, am Samstag morgen platzte die Fruchtblase und unsere Besichtigung in der Uniklinik Freiburg war etwas intensiver als wir dachten. Den Tag über haben wir es "regulär" versucht, mit Spaziergängen, im Stehen, auf dem Ball und so weiter bis zum Wehentropf - als dann der Muttermund kein bisschen weiter aufging als die 4 cm vom Anfang, haben wir uns für den Kaiserschnitt entschieden. Und das hat alles so lang gedauert, dass wir ganz knapp ein Sonntagskind bekommen haben!

Das Angebot, ihn in einer Fernsehshow aus dem Freizeitpark in Rust per Foto auftreten zu lassen (Kooperation aller Freiburger Entbindungshäuser mit Stefan Mross und Rust) haben wir dankend abgelehnt.

Jetzt sind wir alle hier in einem Familienzimmer, das man sich nehmen kann, und machen die ersten Schritte ins Leben zu dritt!

Die Messdaten:
50 cm lang
3.170 g
34 cm Kopfumfang
0:30 h per Kaiserschnitt zur Welt gekommen

Josef im Bettchen mit Augen offen (ausnahmsweise).

 

Alle drei zusammen

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Blitzumzug und -aufbau (10. Mai 2009)

Nach den 3 Tagen mit der Umzugsfirma hatten wir 3 Tage mit 3 Eltern für Auspacken und Aufbauen - ebenfalls in Blitzgeschwindigkeit!

Stefan und sein Vater haben die Kücheneinrichtung in die Küche gezaubert, und die Mütter haben den größten Teil der Kisten ausgepackt und verstaut - inkl. fummeligem Bücherregal-Aufbau!

Stefan mit Vater in action:

Der Tag hat 24 Stunden, und wenn's nicht reicht, nehmen wir die Nacht dazu, gell?!

1. Schicht: Unterschränke
2. Schicht: Arbeitsplatte inkl. Beschaffung, Sägen und einpassen
3. Schicht: Hochschränke

Alles an einem einzigen (=1) Samstag!

 

Nachdem die Eltern am Sonntag weg waren, und wir uns noch aufgerafft haben, alle Küchenkisten unterzubringen, sah der Flur so aus (siehe rechts)

 

Danach brauchte ich mich nur noch ins gemachte Nest aus Einwickelpapier zu legen...

Spaß beiseite: Unsere gesamte Wiesbadener Küche hat auch hier hinein gepasst und wir haben eine leuchtend weiße, komplett robuste, ganz normale Arbeitsplatte darin (im Gegensatz zur Naturbuchenholz-Empfindlichkeitsplatte vorher)!

Fotos von den anderen Zimmern folgen - bis auf Bad und Schlafzimmer (die wichtigsten Zimmer, wenn's Kleine da ist?) sehen sie eigentlich alle ungefähr dreiviertel-komplett aus, mit leichtem Kisten- oder Gerümpelschmuck.

Und es ist wirklich sehr schön hier, hat aber, so lange der Abschiedsschmerz so frisch und arg ist, den Nachteil, dass es nicht Wiesbaden mit allen dort Geb-Lieben-en ist!

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Bauernhof-Webcam

Demnächst auch mit Bauernhofmusik, jetzt erst mal nur die
Aussicht aus unserem Esszimmerfenster, von wo aus man der
Sonne beim Wandern zuschauen kann...
(Sie funktioniert nur, wenn Stefans Rechner hier ist.)

Erste Informationen direkt nach dem Umzug (8. Mai 2009)

Hier haben wir ein richtig offizielles Hochzeitsfoto! Wo wir doch schon keine offizielle Hochzeit hatten, haben wir immerhin noch einen 2-stündigen Fototermin mit der Fotografin von meinen Businessfotos in unserer Wohnung organisiert, solange sie noch so aussah wie unsere Wohnung. Da kommen dann auch schöne Babybauchfotos usw., die zeige ich demnächst hier (wenn wir die Fotos haben).

...und so sah unsere Wohnung aus, als sie schon fast nicht mehr wie unsere Wohnung aussah... Kisten im Flur und ein Riesen-Sarkophag-Aufbau aus dem für die Ewigkeit verpackten (Knallerbsenfolie und Decken) Herrn Schrank.

...und so sehen die unausgepackten Sachen in der neuen Wohnung aus - ein bisschen unwirklich ist es schon, wenn man an dem einen Abend auf dem eigenen Sofa in der einen Wohnung sitzt, und am übernächsten Abend auf dem gleichen Sofa in der anderen - da hilft es dann schon, dass das Kisten- und Möbelchaos anzeigt: es IST neu hier.

 

Neuigkeiten, Fotos und der aktuelle Belegungsplan unserer Gästezimmer

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Ihr Lieben!

Wir mögen das Zeitalter des Internet - deswegen gibt es hier wahrscheinlich die jeweils aktuellsten Informationen rund um unsere Familiengründung und unseren Umzug in die Sommerfrische. Wir vermuten, dass wir mit unserem Familienzuwachs zunächst alle Hände voll zu tun haben und wenig telefonieren und/oder Besucher empfangen (Familien-Baby-Besichtigungs-Besuche natürlich ausgenommen), wir vermuten aber auch, dass wir immer mal die Zeit finden, Neuigkeiten und Fotos hier zu veröffentlichen.

Den Anfangspunkt setzen wir hier:
Wir sind aus verschiedenen Gründen Hals über Kopf aus unserem prächtigen urbanen Ambiente in das komplette Gegenteil gezogen: auf einen aktiven Bauernhof! Das haben wir ca. drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin durchgezogen. Und als Abschiedsgeschenk aus Biebrich haben wir dort noch mal eben geheiratet.
Jetzt steigt die Spannung: wann kommt's tatsächlich, was wird es und wie wird das Ganze?

Wir halten euch hier auf dem Laufenden
Gisela und Stefan