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Verwandtenbesuche und andere schöne Sachen (26. Juni 2009)

Letztes Wochenende waren eine Tante, ein Onkel und eine Großtante da, das war schön! Mit Tante und Onkel gab's sogar einen Ausflug auf den Kandel, den höchsten Berg bei uns in der Nähe - praktischer Weise kann man mit dem Auto ganz hinauf fahren (und die 400 m bis zur eigentlichen Spitze bekommen dann auch alle Lahmen noch hin). Das wird unser Winterspaßberg, es gibt 3 Skilifte!

Und bis wir mal alle Dankeskarten hinbekommen haben, möchten wir uns an dieser Stelle in den Äther hinein für alle schönen Geschenke bedanken - wir haben uns immer sehr gefreut, auch wenn wir uns vielleicht nicht direkt gemeldet haben!

 

Stolze Mama - die "Skulpturen" im Hintergrund: rechts ein dekorativer Wurf des Tragetuchs, links Besucherbettwäsche so akkurat aufgetürmt, wie das mit einem Spannbetttuch überhaupt geht!

Der reich gefüllte Gabentisch, vielen Dank an alle, die uns so lieb bedacht haben!

Josef schläft hier...


...und schläft da...

...und schaut dann mal, was er werden kann - Bauarbeiter vielleicht*?!

*keine Sorge, das war nur fürs Foto ;)

 

...und bei der Tante ist es erst schön zu schlafen!

DER Schwarzwald! As seen from Kandel-Süd-Ost-Seite

Durch den lässt's sich an Papas Brust und mit Mütze wunderbar Spazieren gehen!

 

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Josef ist ein "Gedeihkind" und macht seine erste Reise (18. Juni 2009)

Bei der U3-Untersuchung durch einen lieben anthroposophisch orientieren Dr. med. in Bleibach hat sich heraus gestellt, dass Josef in den 4 Wochen seiner Existenz mächtig zugelegt hat: Länge von 50 auf 56 cm (neue Stramplergröße!), Kopfumfang von 34 auf 38 cm und Gewicht von 3,2 auf 4,7 Kilo. Der Arzt meinte, es handelt sich offensichtlich um ein Gedeihkind - da sind die Eltern sehr froh drüber! Und so stand der ersten Reise nichts im Weg: Es ging für 2 Tage zurück "nach Hause", d.h. nach Wiesbaden, um Josef im Haus, bei den Kollegen und im Chor herzuzeigen! Und wie schön das war - im Haus hatten wir 1,5 Tage "so hätte es sein können, wenn wir dageblieben wären", die Lieblingskollegen von der Post waren gebührend gerührt und im Chor war's so, als wäre ich nie weg gewesen - am Schluss der Zeigerei, die Josef mit stoischer Gelassenheit im Schlaf im Tragetuch hinter sich brachte, führte Josef noch live vor, wie Säuglinge laute Töne produzieren können, ohne heiser zu werden - es war Zeit für die Fütterung. Mir hat der Ausflug auch sehr gut getan, vielleicht hole ich mir/uns immer mal wieder eine Portion Wiesbaden dazu.

 

So sieht er aber schon noch sehr klein aus, oder?

Auch wenn sein Vater das Gegenteil behauptet: Josef hat seine Flasche nur zufällig eine Weile in die Hände geklemmt gehalten!

oben: Josef mit 4 Wochen

links: Mamas Fingernägel und doppelt so groß wie am Anfang!

Da ich früh da war, fing's friedlich an - Josef schlief!

Am Schluss hatten ihn fast alle gesehen - zumindest das Hinterköpfchen und das Öhrchen (hier schläft er nach wie vor friedlich, ganz am Schluss hat er die Eignungsprüfung zum Tenor schon mal vor-abgelegt...)

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Weiter geht's (8. Juni 2009)

Hier sind wieder ein paar Fotos von unserem "Alles neu macht der Mai"-Ambiente - seit vorgestern sind auch die Geranien auf der Balkonbrüstung! Und unser Internet hat sich transformiert (siehe Foto, die schwarze Klebebandkonstruktion hat die Aluschirmkonstruktion abgelöst und beschert uns das schnelle Internet der Nachbarn aus dem Austragshäusl).

 

Der kritische Blick von Josef ist von vorher, im Tuch geht's ihm gleich gut!

Und die Schlafwurst von der Oma macht's erst gemütlich!

Balkon mit Geranien

So schlagen wir der Telekom ein Schnippchen

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Die ersten zwei Wochen sind schon vorbei (4. Juni 2009)

Jetzt hatten wir schon zwei Wochen Zeit, uns aneinander zu gewöhnen! Und die ersten Verdauungsprobleme sind anscheinend vergangen (am lockersten geht die Verdauung im Schlaf, am störendsten ist sie während dem Trinken). Wir haben einen angenehmen Trott nach Josefs Rhythmus: meistens gibt es ein Zeitfenster von ca. 2,5 Stunden bevor die nächste Fütterung ansteht, so dass wir durchaus kleinere Unternehmungen machen können (also Einkaufen, kurz nach Waldkirch, Skateladen in Emmendingen anschauen, Geranien beschaffen). Auch ist der Fahrersitz sehr bequem für eine Fütterung unterwegs, was die Reichtweite auf 5-6 Stunden ausdehnt.

Das Internet nähert sich einer Hauskommunistischen Lösung: wir können uns seit heute bei den Vermietern ins DSL einwählen --- leider haben sie einen Zeit- und Volumenabhängigen Vertrag, den wir jetzt auf eine Flatrate umgestellt haben, d.h. ab nächster Woche hat uns die Welt wieder vollständig! Und wenn es gut läuft, dürfen wir auch bei den Nachbarn das DSL mitbenutzen, dann haben wir gleich zwei Internets, juchuh!

 

Die zwei sehen aber auch zu gemütlich aus!

Autofahren in der Babyschale ist auch schön!

2 Wochen und 2 Tage alt

Wir haben nirgends unsere vollständige Adresse hinterlegt, das hat schon zu kuriosen Adressblüten geführt, hier jetzt (nur als Bild, kann man nicht einfach so kopieren):

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Zu dritt zuhause (23. Mai 2009)

Seit Mittwoch Nachmittag sind wir zu Hause - mit den wahrscheinlich allen neuen Eltern bekannten Ergebnissen: die Sicherheit gebenden Nachtschwestern und Hebammen um uns herum fehlen uns ab und zu! Das heißt erste und zweite Nacht mit teilweise beeindruckendem Geschrei (irgendwann kam ich mir vor, als hätte mir Josef einen Helm aus Schall auf den Kopf gezogen), dritte Nacht ruhig, vierte Nacht mit Unruhe - wir fühlen uns bisschen gerädert, freuen uns aber über alle friedlichen Trinken-Rülpsen-Schlafen-Zyklusabläufe. Und seit die Tante Regina das Tragetuch vorbei gebracht hat, konnten wir den Josef zwei Mal nachts sehr gut mit einer Haushaltstätigkeit beruhigen (Bad putzen, Wohnzimmer aufräumen mit Josef im Tragetuch).

Unser Internet ist nach wie vor eine wackelige, aber äußerst kreative Angelegenheit (siehe Foto!)

 

Josef mit Papa noch in der bequemen Bettenlandschaft!

In der Nacht hellwach auf die Verdauung lauschend!

Kleiner Josef "gepuckt" (fest eingepackt) auf großem Sofa!

 

 

Unser Internet besteht aus Stefans altem Rechner, einem UMTS-GPRS-Stick (Internet über's Händinetz, UMTS wäre schnell, gibt's hier aber nicht, GPRS ist langsam), der durch's Fenster nach außen geleitet und mit einem Reflektor aus Alufolie versehen wurde, in der Hoffnung, dass das Internet stabil bleibt

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Josef hatte es auch eilig (17. Mai 2009)

Mit dem Gedanken "Na gut, jetzt steht die nötigste Infrastruktur" fand Josef: "Dann kann ich ja jetzt raus!" Wir hatten den Hammer fallen lassen, erste Wehen setzten ein, am Samstag morgen platzte die Fruchtblase und unsere Besichtigung in der Uniklinik Freiburg war etwas intensiver als wir dachten. Den Tag über haben wir es "regulär" versucht, mit Spaziergängen, im Stehen, auf dem Ball und so weiter bis zum Wehentropf - als dann der Muttermund kein bisschen weiter aufging als die 4 cm vom Anfang, haben wir uns für den Kaiserschnitt entschieden. Und das hat alles so lang gedauert, dass wir ganz knapp ein Sonntagskind bekommen haben!

Das Angebot, ihn in einer Fernsehshow aus dem Freizeitpark in Rust per Foto auftreten zu lassen (Kooperation aller Freiburger Entbindungshäuser mit Stefan Mross und Rust) haben wir dankend abgelehnt.

Jetzt sind wir alle hier in einem Familienzimmer, das man sich nehmen kann, und machen die ersten Schritte ins Leben zu dritt!

Die Messdaten:
50 cm lang
3.170 g
34 cm Kopfumfang
0:30 h per Kaiserschnitt zur Welt gekommen

Josef im Bettchen mit Augen offen (ausnahmsweise).

 

Alle drei zusammen

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Blitzumzug und -aufbau (10. Mai 2009)

Nach den 3 Tagen mit der Umzugsfirma hatten wir 3 Tage mit 3 Eltern für Auspacken und Aufbauen - ebenfalls in Blitzgeschwindigkeit!

Stefan und sein Vater haben die Kücheneinrichtung in die Küche gezaubert, und die Mütter haben den größten Teil der Kisten ausgepackt und verstaut - inkl. fummeligem Bücherregal-Aufbau!

Stefan mit Vater in action:

Der Tag hat 24 Stunden, und wenn's nicht reicht, nehmen wir die Nacht dazu, gell?!

1. Schicht: Unterschränke
2. Schicht: Arbeitsplatte inkl. Beschaffung, Sägen und einpassen
3. Schicht: Hochschränke

Alles an einem einzigen (=1) Samstag!

 

Nachdem die Eltern am Sonntag weg waren, und wir uns noch aufgerafft haben, alle Küchenkisten unterzubringen, sah der Flur so aus (siehe rechts)

 

Danach brauchte ich mich nur noch ins gemachte Nest aus Einwickelpapier zu legen...

Spaß beiseite: Unsere gesamte Wiesbadener Küche hat auch hier hinein gepasst und wir haben eine leuchtend weiße, komplett robuste, ganz normale Arbeitsplatte darin (im Gegensatz zur Naturbuchenholz-Empfindlichkeitsplatte vorher)!

Fotos von den anderen Zimmern folgen - bis auf Bad und Schlafzimmer (die wichtigsten Zimmer, wenn's Kleine da ist?) sehen sie eigentlich alle ungefähr dreiviertel-komplett aus, mit leichtem Kisten- oder Gerümpelschmuck.

Und es ist wirklich sehr schön hier, hat aber, so lange der Abschiedsschmerz so frisch und arg ist, den Nachteil, dass es nicht Wiesbaden mit allen dort Geb-Lieben-en ist!

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Bauernhof-Webcam

Demnächst auch mit Bauernhofmusik, jetzt erst mal nur die
Aussicht aus unserem Esszimmerfenster, von wo aus man der
Sonne beim Wandern zuschauen kann...
(Sie funktioniert nur, wenn Stefans Rechner hier ist.)

Erste Informationen direkt nach dem Umzug (8. Mai 2009)

Hier haben wir ein richtig offizielles Hochzeitsfoto! Wo wir doch schon keine offizielle Hochzeit hatten, haben wir immerhin noch einen 2-stündigen Fototermin mit der Fotografin von meinen Businessfotos in unserer Wohnung organisiert, solange sie noch so aussah wie unsere Wohnung. Da kommen dann auch schöne Babybauchfotos usw., die zeige ich demnächst hier (wenn wir die Fotos haben).

...und so sah unsere Wohnung aus, als sie schon fast nicht mehr wie unsere Wohnung aussah... Kisten im Flur und ein Riesen-Sarkophag-Aufbau aus dem für die Ewigkeit verpackten (Knallerbsenfolie und Decken) Herrn Schrank.

...und so sehen die unausgepackten Sachen in der neuen Wohnung aus - ein bisschen unwirklich ist es schon, wenn man an dem einen Abend auf dem eigenen Sofa in der einen Wohnung sitzt, und am übernächsten Abend auf dem gleichen Sofa in der anderen - da hilft es dann schon, dass das Kisten- und Möbelchaos anzeigt: es IST neu hier.

 

Neuigkeiten, Fotos und der aktuelle Belegungsplan unserer Gästezimmer

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Ihr Lieben!

Wir mögen das Zeitalter des Internet - deswegen gibt es hier wahrscheinlich die jeweils aktuellsten Informationen rund um unsere Familiengründung und unseren Umzug in die Sommerfrische. Wir vermuten, dass wir mit unserem Familienzuwachs zunächst alle Hände voll zu tun haben und wenig telefonieren und/oder Besucher empfangen (Familien-Baby-Besichtigungs-Besuche natürlich ausgenommen), wir vermuten aber auch, dass wir immer mal die Zeit finden, Neuigkeiten und Fotos hier zu veröffentlichen.

Den Anfangspunkt setzen wir hier:
Wir sind aus verschiedenen Gründen Hals über Kopf aus unserem prächtigen urbanen Ambiente in das komplette Gegenteil gezogen: auf einen aktiven Bauernhof! Das haben wir ca. drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin durchgezogen. Und als Abschiedsgeschenk aus Biebrich haben wir dort noch mal eben geheiratet.
Jetzt steigt die Spannung: wann kommt's tatsächlich, was wird es und wie wird das Ganze?

Wir halten euch hier auf dem Laufenden
Gisela und Stefan