zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Taufe und Sommer (07. Juli 2010)

Am 13. Juni wurde der Josef getauft, jetzt steht es 2:1, was die Katholischen und die Heiden in der Familie angeht, 2 Tage vorher war die letzte Impfung, d.h. körperlich und geistig ist er gewappnet. Die Taufe war eine schönes Familienfest mit Grillabend vorher in der Grillhütte, die Taufe selbst unsererseits etwas unbeholfen, aber sehr schön durch den Vertretungspfarrer und Kuchen Essen wieder in der Grillhütte (die Großtante hat sich eine Woche später um die Glättung der Damasttischdecken sehr verdient gemacht!). Danach kam der kühlere Teil des Sommers, über den ich gar nicht traurig war - wer weiß, was an Hitzebeschwerden in einer Schwangerschaft auftauchen kann. Aber jetzt, wo die heiße Phase angefangen hat, habe ich auch nicht mehr als vorher. Alles in Ordnung und der mittlerweile fertig gestellte Pool hilft entschieden dabei!

Der Josef läuft jetzt und wird gerade vom Breifläschchen auf normales Essen umgestellt - da eiern wir recht herum, wie sich das für die Experimente mit dem ersten Kind gehört, aber er fällt nicht vom Fleisch; unser mächtiger Verbündeter, der Hunger, hilft uns dabei.

Das Taufgewand von der mohammedanischen Tante, das feine Hemd von der atheistischen Großtante, die Taufkerze vom katholischen Papa und der Heiden-Mama zusammen - und alles in schöner Verbindung!

Links im Bild der Pfarrer, der mich etwas an den zufällig dahinter stehenden Cousin erinnert hat, hinter der erleichterten Mama (alles gut gegangen und sehr rührend) zwei finstere Gesellen - zwischen ihren Augenbrauen könnte man eine Linie ziehen...

 

Josef und seine Schlafwurst als Laokoongruppe im Gitterbettchen - er schläft gerade friedlich, wohlgemerkt!

 

Wenn die Mama mal einen Arbeitstermin hat, muss sie auf den feinen Zwirn gut Acht geben - aber dem Erdbeerschaumtraum konnte sie nicht widerstehen.

 

Im Zoo von Mulhouse gab es ein paar Attraktionen: die Löwen und anderen Raubkatzen (von denen wir keine guten Fotos haben), den Spielplatz und die kleinen Äffchen, von denen eins versucht hat, mit unserem Äffchen Kontakt aufzunehmen.

Ein kleines Zwischenhoch wurde für einen Test des Neoprenanzugs genutzt: damit geht auch das Kneipp-Becken als Plantschbecken.
Hier noch mal ein hartnäckiges Schläfchen, aus dem der Josef so gar nicht aufwachen wollte, dass sein Papa einfach mit eingeschlafen ist.

 

Die Großtante bei oben erwähnter segensreicher Tätigkeit: dem Bügeln langer Tischdeckenbahnen, während ich als Schattenriss am Rechner sitzen darf.

 

Seine ersten Schritte nutzt er für eine seiner Lieblingstätigkeiten: das Kehren, hoffen wir mal, dass es so bleibt.

 

Dann gab es wieder einen Ausflug nach Mutlangen, jetzt schon mit zunehmender Wärme. Auf dem Foto unten eine interessante Konstellation: die Cousine mit zwei von ihren Cousins, die selbst keine Verbindung haben. Rechts die schöne Tante im Ibiza-Look!

 

Die nächsten freien Schritte gelten dem Bällchen (links).

Unten: Jetzt bekommt er auch ein Tischchen und ein Stühlchen (das grüne ist noch vorläufig, es gibt demnächst ein hölzernes, passendes), das kennt er aus dem Kindergarten.

 

Ich muss vielleicht doch keinen Mutterschaftstest machen, wir lassen die Augenfarbe gelten...

Auf dem Weg vom Fläschchen zum Essen gibt's auch Verdruss: Josef vs. Papa 1:0, Josef zieht von dannen, Papa bleibt mit der Gabel sitzen.

 


In Simonswald ist der nächste große Spielplatz, den erkundet er gerne.

 

 

Und zum Abschluss der Erdbeersaison die Mutanten-Königinnen:

 

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Wir haben ein Kindergartenbaby (04. Juni 2010)

Zwei der drei Ludwigsburger Cousinen und der Cousin (Tanten und Onkel 2. Grades?) haben uns mit einem Kurzbesuch beehrt und waren begeistert von "The Simple Life" - vielleicht machen sie noch eine richtige Kurzstaffel draus! Ansonsten haben wir viel drinnen erkundet und uns warm eingepackt auch nach draußen getraut. Der Josef hat ein Geräusch für jede Küchenmaschine, viele Tiere (die lautere Variante für die Eltern, die zartere Variante für die Sprößlinge) und Fahrzeuge (wobei Traktor und Auto - dank dem Jeep? - recht ähnlich sind), und schickt uns morgens mit dem Fauchen der Espressomaschine zum Frühstück in die Küche. Den Kindergarten mag er gern, und wir zwei saßen auf einmal etwas "verwaist" zur besten Arbeitszeit an unseren Schreibtischen.

Je größer die Menschen, desto kleiner die Milchkannen!

Paris Hilton und Nicole Richie am Kregelbach - welch Glanz in den Ställen!

Onkel und Tanten hatten ein sehr schönes Geschenk mitgebracht, das er schon vor dem Geburtstag auspacken durfte.

 

Der Cousin kommt vielleicht für mehr action wieder!

Warm eingepackt konnte der Josef auch mit der Tante einen Versuch machen, an zwei Händen zu laufen - ging ganz gut.

Diesmal haben wir uns an den Tipp erinnert, dass es am Fuße des Kandel eine der besten Schwarzwälder Kirschtorten gibt - das können wir bestätigen: ca. 12 Schichten lauterste Fluffigkeit, der Teig, die frische, unbehandelte Sahne, die selbst eingemachten Kirschen -- ein Gedicht!

Die indoor-Aktivitäten sind nach wie vor Küchenlastig:
Die Espressomaschine faucht schön und ist heiß, der Wasserkocher brodelt interessant und ist heiß,

die Spülmaschinenausräumung wird kontrollierter (jedes Besteckteil einzeln und immer auf ein "Danke" wartend) und rechts unsere eigene Variante vom "Sitzkreis" im Kindergarten: er sitzt gerne umgeben von unseren Beinen.

Der Blick links ist auch der vom Kopfschütteln "Nein, es ist keine Katze da" oder "Nein, das Klötzchen ist weg" (runter gefallen), unser Burschi ist ein Schelm.


In viele Schichten eingezwiebelt nach draußen: Unsere Treppenraupe hat eine ziemlich schnelle Technik entwickelt, mit der er die Treppen rückwärts runter rutscht. Schaukeln lässt er sich gerne und ausgiebig.


Morgens schaut er sich gerne die Tiere, die er später auf dem Hof sieht, auf dem Handy an (die machen da auch die Geräusche so ausführlich wie fast nie draußen), Duschen ist mit dem Papa ähnlich schön wie baden, und abends zum runter kommen eine Runde "Der Tag auf dem Bauernhof" rekapitulieren...

 


Wer so an meinem Bein zupft, muss eine Runde mit an den Schreibtisch dürfen! Links: das größte Malgebiet ist der Fußboden.


Unser erster in einer Reihe von schönen Ausflügen: Zur Schneeburg auf dem Schönberg (der so heißt, weil er so aussieht). Eine Fütterung vor dem Spaziergang, sehr hohe, unten sehr kahle Buchen und eine Burg mit Klops-Burgherrin und zwei süßen Burgherren - das blaue über dem großen Herrn ist die Kraxe, die alles überragt mit ihrem Sonnensegel!

Es ging schneller als wir Glucken dachten: der Josef mag den Kindergarten und braucht uns da nicht.

Das einzige Foto, das wir vom ersten Kindergartentag mit eigenem Rucksack haben, ist leider etwas verschwommen.
 

Nach dem Kindergarten war er so müde, dass er fast nicht zu wecken war, d.h. er hat auf meinem Arm noch eine Weile weiter geschlafen.