zum ersten Jahr zum dritten Jahr

Und wieder rückt ein Geburtstag näher (16. Mai 2011)

Kurz vor seinem zweiten Geburtstag gibt es wieder viele Neuerungen beim Josef: Seit Ostern mag er den Kindergarten nicht, d.h. er brüllt so, dass die anderen Mütter ihre Kinder abholen müssen. Wir wissen noch nicht, woran es liegt: Mama wieder daheim, zwei neue Personen im Haushalt (Kinderfrau und Haushaltshilfe, damit die Mama von zuhause aus weiter arbeiten kann und die drei Dreckspatz-Erwachsenen nicht sauber halten lernen müssen) oder unsere Lieblingserklärung - die restlichen vier Zähnchen (dafür spricht das "Aua"-Weinen in der Nacht). Es wird sich zeigen, und wir hoffen spätestens auf den September, wenn der Flori mit in den Kindergarten darf. Der Flori steht gern, ist gern und beschwert sich nur, wenn wir nicht schnell genug verstehen, welches Bedürfnis als nächstes befriedigt werden muss (Hunger, Durst, Schlafen).

Der Josef darf mit dem Papa auf dem Skateboard fahren und ruft: "Juhu! Hurra!"
Derweil macht mein schärfster Konkurrent im Kampf um den Rasenmäher eine Pause im Schatten - natürlich ohne den Rasenmäher loszulassen.

Traktoren für alle Buben und Bübchen!

Später wird gemeinsam bei den Nachbarn gegessen - während der Flori sein Abendnickerchen macht (das wir ihm gerade abgewöhnen).

Die Bübchen spielen gern in ihrem Zimmer - der Josef vorneweg, der Flori hinterher, im Maushaus kann er schon mit Ach und Krach über die Kante lugen.



Beim Oldtimertag in Waldkirch konnten wir schauen, was für ein Schlitten uns gut stehen würde... Die Oma hätte sich dann doch für einen älteren Porsche entschieden, ich hätte am liebsten den Käfer (dieser hier ist nicht mit Porschemotor, sondern mit einem selber gebauten Mordstrummotor).

Es gab auch Folklore (eine Frau aus dem "anderen Gutach")

 

und diesen sensationellen Porsche-Garagenfund!



Wir haben einen tollen neuen Grillplatz gefunden: neben dem Hühnerstall zur Straße hin, wo wir auch schon mal die Kaffeetafel aufgebaut haben. Die Bübchen können ungestört überall rum krauchen und tollen und wir haben alle genug Platz (im Gegensatz zu unserem langen, aber etwas schmalen Balkon).

 


Der Flori macht seine ersten - offensichtlich positiven - Erfahrungen mit Sand im Mund (wenn der Schnuller drin ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er den Sand bis in den Mund bekommt).

 

Wenn der Josef ins Sandspielen versinkt, ist er lange versunken...

Später zu Hause quietscht er vor Vergnügen beim "Kuckuck - DA!"


Beim Einkaufen knabbern beide Bübchen friedlich an einer Brezel, danach gab's eine Runde Klettern auf dem Spielplatz nebenan (er ist die ganze Strecke von links nach rechts selber geklettert, danach hat er um Hilfe gebeten).

WTF!? Wieso DREI?!?

 

zum ersten Jahr

Sommeranfang zu Ostern (4. April 2011)

Das Projekt in Bonn ist zu Ende, die Wohnung in Bonn ist aufgegeben, die Zugvogelmama kehrt wieder nach Hause zurück. Bevor wir uns allerdings wieder im Kregelbach häuslich einrichten, verbringen wir die Ostertage im schönsten Wetter - dieses Jahr im "kleinen Kreis" mit auch schon sieben Erwachsenen und zwei Kindchen - in Franken. Vor Ostern haben wir uns endlich aufgemacht, die Hügel um uns herum in Angriff zu nehmen, jetzt gibt es weder Schwangerschaften noch Rekonvaleszenzen noch Stillzeit, sondern nur zwei Kleinchen, die sich in ihren Tragl wohl fühlen und schön mitmachen.

Der Flori zieht sich eins der ersten Male hoch - zur Legokiste.

Krabbeln funktioniert hier nach wie vor besser rückwärts, der Josef geht zur Gesellschaft mit unters Bett.
Es ist auf einen Schlag warm und der Flori amüsiert sich in der Schaukel von Oma Hilda (von dem Foto haben wir 15 verschiedene Versionen - hin und her - auf denen der Flori nur lacht).
Oben die mit viel Mühe in langer Arbeit hergestellten Schnittlauchbrocken (Schnittlauchdoofi), unten die zarten Brösel, die in ca. 7 Minuten vom Schnittlauchprofi fabriziert wurden.
Unser Ausflug auf den Hörnleberg: Zwei Jahre nach dem Einzug schaffen wir es, auf den Berg zu steigen, an dessen Fuß wir wohnen!
Beim Abstieg gelingt dem Papa ein beeindruckendes Foto vom Zweitälerland:

Ein kurzer Ausflug geht öfter zum Simonswälder Spielplatz. Links die Kregelbach Crew verstärkt um eine Nachbarstochter (das größte Kind), rechts die reine Bubencrew in der renovierten Schaukel (wir hatten uns zwar vorgenommen, keine Kapuzen mit Öhrchen zu benutzen, aber einem geschenkten Gaul usw.- und wir haben die gesamte Kleidung vom Nachbarsbuben).

Noch zwei Fotos von der Bonner Wohnung: der Kirschbaum und die Tulpen haben erst geblüht als die Familie nicht mehr da war.

 

Bei einem der letzten Male, die mich alle Drei vom Bahnhof abholen, machen wir auch unser kleines Bübchen sehr glücklich mit einem Besuch im Pommesladen.

Beim Ausflug auf den Hörnleberg hatten wir so viel Blut geleckt, dass wir die Woche darauf uns aufgemacht haben, den Kandel von uns aus zu erwandern....

Da sehen wir als erstes unseren Kregelbach aus einer ganz ungewohnten Perspektive: Hauptsache, "unser Stall" ist zu erkennen (das große Gebäude links); später haben wir einen ganz anderen Ausblick auf unseren Hörnleberg.

Danach geht es bergauf, bergauf, bergauf durch mal mehr, mal weniger schwarzen Schwarzwald...

 
Nur, damit es dann immer noch weit ist - nach unserer an der kältesten Stelle an einem Holzschneidplatz verbrachten Mittagspause finden wir sehr nah eine schöne Hütte und schöne Sonnenstellen:
Viereinhalb Stunden später (mit 3/4 Stunde Mittagspause) haben wir es geschafft - neun Kilometer stracks bergauf, und das ohne größere Probleme (bisschen lahm halt am Schluss). Und das nur, weil wir ganz blauäugig dachten: Auf den Hörnleberg rauf und runter waren insgesamt knapp 9 km, das schaffen wir doch auch in eine Richtung alleine!

Oben gibt es ein Eis mit den hoch gefahrenen Nachbarn, die uns die Oma mitgebracht haben - mit der wir im Bus zurück fahren:


Kregelbach-Hofidylle, die Bübchen eiern überall rum

Der Flori liebt die Senkrechte, er kippt nur ab und zu zur Seite weg.

 

 

 

 

 


Der Papa hat den Anhänger vom Bobby Car repariert bzw. reaktiviert (der war verstaubt im Kälberstall), jetzt haben die kleinen Buben auch eine Art Traktor und fahren stolz damit rum.

Unten: Unser Tropenforscher in der Wiese.

 

Und dann fängt für den Papa und die Burschis schon der Osterurlaub an:

Mit Papa, Oma und Opa einkaufen fahren, das ist schön!
Der Stuhl von der Tante passt prima vor den Fernseher - direkt davor! Unten: Outdoorspaß dank dem Fahrradanhänger von den Nachbarn, saus durch die Gegend...
Die Zwei schlafen und wachen auf - und wenn sie nicht gerade nachts sehr uneinverstanden sind, ist alles heiter.


Dann hat auch die Mama frei und darf an der Gartenidylle teilhaben (den Flori haben wir fürs Foto in die Schubkarre vom Josef gesetzt, er wurde nicht herum gefahren).

 

zum ersten Jahr

Fasching und Winterende (4. April 2011)

Der Sommer ist auf einen Schlag eingekehrt und ich bin ein bisschen hinterher mit unseren Fotos - wir hatten einen lustigen Fasching mit Löwchen, Tigerchen, Gugai und Spiderman. Die Balkonsaison wurde eröffnet, und es gab noch einen ausgedehnten Aufenthalt in Bonn mit Besuch der Bochumer passend am ersten warmen Tag im Jahr. Die Fotos vom plötzlichen Sommereinbruch kommen dann bald!

Josef bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen: Einkaufen! Im Drogeriemarkt gibt es die am besten passenden Einkaufswagen.


Der Josef holt die Mama in Bleibach am Bahnhof vom Tsuhg ab.

 

Das Gugaikostüm vom Nachbarsbuben war toll - so wie das Löwenkostüm vom Cousin (ein kleiner Löwenbräu-Löwe).

Danach gibt es eine echte Faschingsbegegnung: Spiderman meets Löwchen.
 


Gefräßige Stille - mal sehr friedlich!

ist auch die Kommandozentrale noch hoch im Kurs!

 

 

Nachdem er die Babypuppe ausgiebig gebusserlt hat "krallt" er sich die Nachbarin - leider manchmal in einem sehr handfesten, d.h. schmerzhaften Sinne (wir haben alle unsere leichten Kratzer von Zeit zu Zeit)!

 

 

 


 

Derweil übt sich sein großer Bruder in großer-Bruder-Tätigkeiten: den kleinen Bruder füttern (Kopf halten kommt noch) und mit dem großen Nachbars-Flori beim Spielen mitfiebern.


So vertieft geht am besten beim "Sassa 'pieln" - Plantschen im/am Küchenwaschbecken

Kleiner Bruder und Babysitterin komplettieren das Ensemble.

 

 

Unten: zwei Bilder für die Farben/die Komposition: Rembrandt 2011 bei Tag und Oma und Josef im Partnerlook in Lila und Rot.

Dann wird es Zeit, die Balkonsaison zu eröffnen - Bierbank abstauben, Katke (Hängebettchen) aufhängen und alles in Betrieb nehmen...


Egal, wie's wird: das ist eine Verbindung fürs Leben.

Dann reicht's aber auch wieder mit Brüderchen - das lustige Schiebebuch von den Nachbarn ist sehr interessant und darf nicht vom kleinen Bruder angeschnullt werden.

Spielen geht gut in Bonn in dem Hofartigen Wohnzimmer - und, keine 3 Wochen ist es her - wir haben den Moment erwischt, wo der Mini zum ersten Mal auf allen Vieren bleibt! Zwei Tage später kamen die ersten Krabbelschritte und zwei Wochen später hat er sich zum ersten Mal hoch gezogen. Zack, wieder mehr Freiheitsgrade!

Das, was der Josef da neben sich hat, sind seine ersten selbst gebauten Ställe auf der gelben Legoplatte.

Und was ein engagierter Papa ist - der liest sogar im Schlaf noch vor. Dafür revanchieren sich seine Bübchen nach vergeblichen Mittagsschlafversuchen mit einem einträchtigen Schläfchen zu zweit auf dem gleichen Sofa!

 

Dem Papa zeigen wir bei seinem Aufenthalt in Bonn unseren schönen Ausflug zum Wildgehege mit nahe gelegenem Spielplatz, den wir am Wochenende vorher mit der netten Kollegin kennen gelernt haben.

 

Unten links: Wildschwein in perfekter Tarnfarbe (das Foto ist in Farbe!); unten rechts: der alte Razorback schubst eins seiner Kinder/Enkel zur Seite...

Josef schaut aus dem Spielplatzhaus heraus - gerade noch mit "langen" Haaren erwischt, bevor der Papa ans Werk ging.

Auf dem Rückweg steht kurz vor unserem Haus eine der schönsten Magnolien - als der Josef bemerkt, dass sie schon die Blätter verliert, sagt er: Papa klebm!

 

 

 

 

Unten: Flori rutscht noch vornehmlich rückwärts unter die Sessel, Josef genießt sein Mahl am eigenen Tischchen auf dem afrikanischen Melkschemel der Vermieter.

Ein letzter Blick auf die seltene Bonner Idylle, in Bad Godesberg auf dem hintersten, obersten Hügel!

 

 

zum ersten Jahr

Kurz vor Fasching (22. Februar 2011)

Eins, zwei, drei, im Sauseschritt saust die Zeit, wir sausen mit. Wenn sich die Familienaktionen wieder auf das Wochenende konzentrieren, wird die Zeit dichter gepackt. Viel machen wir mit den Nachbarn, die auch eine Zugvogelmama haben (zum Studieren in Berlin), und mit den Kindern unserer Vorgänger in der Wohnung (wovon die eine unsere Babysitterin ist). Aber so lange genug Zeit für Spielerunden und Austausch bleibt, sind es alle zufrieden.

Unser recht großes Mini-Bübchen, es trennt ihn Gewichtstechnisch nur noch 1 kg von seinem großen Bruder!

Morgens in einem Bett zusammen aufwachen, himmlisch!

 


Kurz vorm Spaziergang hat der Josef seine Baby-Sonnenmütze entdeckt und darauf bestanden, sie anzuziehen!

Wenn der acht Monate ältere Nachbarsbub ihn so lieb an der Hand nimmt, läuft der Josef auch gerne!

 

Die Indoor-Aktivitäten nach wie vor hoch im Kurs: Josef kann jetzt "Gas geben", aber mit dem Papa fährt es sich besser.

 

Deja-vue Nr. soundsoviel: der Lolo schlummert eine Runde im Hängebett

und sitzt und liegt im Bett, alles meistens friedlich.


 

Ob es da eine gewisse Familienähnlichkeit gibt - obwohl die Mundwinkel ausnahmsweise in zwei verschiedene Richtungen zeigen...

 

Es geht doch nichts über ein wenig Peergroup-Pressure, der Josef läuft und läuft, streichelt noch die Zicklein

und lässt sich dann genauso gerne tragen wie sein Nachbar und Kindergartenfreund!
Zur Abwechslung darfs auch der Kinderwagen sein, den wir wohl von den Nachbarn übernehmen werden - zwei Kinder schieben und ans Radl hängen zu können, das wirkt schon praktisch.

Die Oa hat die Mongolenhütte als erste entdeckt - Original mit Mongolen-Merchandising auf dem Tisch davor und süßem Mongolen-Waschbecken.

Der Ausflug zum Mundenhof war eh ein Erlebnis: Man zahlt pro Auto 5 Euro für den Parkplatz und nichts weiter und die Betreiber haben ihren Tieren weitläufige Gehege eingerichtet, d.h. nicht am Platz gespart.

Auch Herr Adebar hat geschaut, ob er nicht aus einem Gehege was für seine Frau auf einem hohen Schornstein mitnehmen kann!
Und damit wir nicht vergessen, dass wir im Mysterien-reichen Schwarzwald sind, eine Drachenreiter-Skulptur aus Baumstämmen mitten im Yak-Gehege.

 

Am Tag drauf war wieder so schönes Wetter, dass wir die Balkonsaison zum Kuchenessen eröffnet haben - hier sehen wir zwei Florians nebeneinander, die Schwester des größeren , unsere Babysitterin, versteckt sich hinter dem kleineren.

Noch mal, weil's so schön ist: die zwei Bübchen sind so süß beim Aufwachen, und das kleinere ist immer sehr daran interessiert, was das größere macht. Rechts ist mir der Lolo ohne weitere Formalitäten einfach im Arm eingeschlafen - Schnulli hat gereicht.

Derweil schauen Papa und Josef, wieviel Wüstenei ein Kinderzimmer verträgt - die Mama hat die zweite Hälfte der Legosteine aus Bonn gebracht, die müssen erst mal alle verbaut und aneinander gehängt werden.

Der Lolo macht seine Studien zur Laokoongruppe lieber im wachen Zustand, ist aber auch fleißig in dieser Hinsicht.

Ergebnis der Back-Competition diese Woche: fluffige Dampfnudeln (ohne Bild), Käsekuchen mit zartem Mürbteig und Mandarinen (im Bild)

Und dann ist wieder wochentags und die Familienansichten sind zusammengesetzt:

Montag Abend:

Dienstag Abend (mit Kleidung wechseln haben wir es alle nicht so):

 

 

 

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Das Jahr beginnt (1. Februar 2011)

Nach Weihnachten und Silvester waren die Großeltern da, das Kinderzimmer wurde eingerichtet und Tante und Onkel aus Mutlangen kamen zu Besuch. Der Mini ist abgestillt und wächst rasant aus seinem Namen raus, er ist mit 4,5 Monaten so groß wie ein 7 Monate altes Baby im Durchschnitt und so schwer wie ein 9 Monate altes (64 cm und 9.1 kg). Zum Glück gibt es im Bekanntenkreis noch ein Kind, das mit 6 Monaten 10 kg wog, das schaffen wir vielleicht nicht ganz. Aber der Arzt sagt, es ist alles gut, er soll normalere Sachen essen, damit er die Kalorien nicht so schnell raus bekommt wie aus der Babymilch.

Ein Rudebwoy-Wonneproppen!

Greifen tut er auch schon fleißig nach seinen Spielsachen - naja, nach allem, was er zu fassen bekommt. Wohin sein Vater aus dieser Position starten wollte, wird sein Geheimnis bleiben, von da aus kommt er nur zur Balkontür...
Zu Weihnachten ging der Wunsch von letzem Weihnachten in Erfüllung: eine Klarinette für die Mama - dass man dafür einen Haufen mehr Bauchstütze braucht, als zum Rumtragen von Babies habe ich da gerade heraus gefunden.
Die Babysitterin hat noch eine Position für den Flori gefunden: auf dem Bauch auf der Schlafwurst im Sitzle, jetzt liegen beide malerisch hingegossen da.


Entweder schaut der Papa oder der Lolo, aber nicht beide gleichzeitig:


Auch das kann man gut greifen, ohne dass man weiß, wofür es gut ist - wird schon irgendwann nützen!


Derweil schaut sein großer Bruder, ob es hilft, erst mal nur die Hände zu vergrößern - um dann eine Runde "the real stuff" zu bespielen, immer nur die Puppenküche macht einfach zu wenig Lärm.

 

Mitte Januar gab es die Gelegenheit, die Sandkastensaison vorab zu eröffnen - inklusive Absaugen des Schmelzwassers aus der Sandkastenabdeckung mit der Aquariums- oder Benzintank-Absaugtechnik. Das Au-pair-Mädchen der Nachbarn kam mit neuer Haarfarbe aus dem Weihnachtsurlaub und wir fragen uns: ist Braun das neue Blond?
Zur Eröffnung der Outdoor-Saison gab's auch eine schöne Runde im-Hänger-Fahren für den Josef, der Nachbarsbub war unermüdlich.

Das Kinderzimmer macht sich - und der Josef hat sich sofort abgeschaut, dass man den Kaffee bzw. die aufgeschäumte Milch im Pappbecher selbstverständlich auch außerhalb der Küche zu sich nehmen kann.

So sieht bei uns die Doppelbelastung aus: keiner macht den Haushalt aber ab und zu hat jeder die zwei Kinder auf ein Mal (so friedlich sieht das nur die ersten 5 Minuten aus, danach muss wer zu Hilfe eilen).


Der Josef singt - ausnahmsweise - eine Runde alleine. Derweil tut sein Vater, das, was wir recht oft machen: Füttern. Immerhin, der Lolo hält bald seine Flasche komplett alleine.

 

Raus gehen wir auch in der Kälte: der Josef auf einem interessanten Stier in Breisach (die Europa drüber war so arg künstlerisch zerlöchert, die haben wir weg gelassen). Rechts: Bei meiner Arbeit um die Ecke ist genau Josefs Bagger in echt.



Engelchen im Schnee spielen ist angeboren, wie wir heraus gefunden haben - und funktioniert auch schon auf einer kleinen Zuckerkruste.
Rechts: Der Josef darf selbstverständlich auch in Floris Schlaftäschchen, aus dem er - der Flori - gerade raus wächst.


Von diesem Kabelsalat könnten wir einen Haufen Roboter ernähren (die Hälfte ging auf den Sperrmüll).

Unser türkises Männlein im Walde.

 


Eins der Deja-vues: Das Sitzle kann auch waagrecht genutzt werden.
Rechts: zwei Kapuzenmännchen (und für die aufmerksamen Betrachter: ja, wir halten seinen Kopf kurz vor dem Einschlafen sehr fest, weil das gut funktioniert, auch wenn es grausam wirkt).

Ein weiteres Deja-vue: ein Kindchen, das uns nach einer ausgiebigen Runde Training für die Weltherrschaft aus der Kommandozentrale entgegenstrahlt (oder greint, je nach Verlauf der Runde):


Der berühmte Filmstar Sophia P. mit ihrem süßen Zweitgeborenen - und verkehrt herum angezogenen Stiefeln (beim Aussteigen aus dem Pandamera in der Eile vertauscht).


Ein ausgelassenes - und feier-intensives - Wochenende mit den Mutlangern geht in der Sonntagssonne seinem Ende entgegen. Die zwei Kleinchen lieben ihre Cousine - wir haben leider kein Foto vom anhimmelnden Josef.


Merke: Gegensätze (Porsche und Weleda) nehmen sich in den Schwitzkasten!


Dann ist auch das verlängerte Wochenende vorbei und die Mama hat mit dem letzten Abend zu kämpfen - was den Kleinchen vermehrtes Getragen-werden beschert, was sie wiederum durchaus huldvoll hin nehmen.

 

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Weihnachten und Silvester 2010 (8. Januar 2011)

Ein kleines Weihnachten im Mini-Kreis nur mit Herzogenauracher Tante und Onkel - die Oa war in Mutlangen, Oma und Opa halb krank zu Hause und die Hamburger auch weit weg. Die Woche danach vergeht wie immer im Flug und ohne irgendeinen Inhalt (außer Neujahrsputz für den guten Vorsatz: jetzt bleibt es so sauber, wie wir ins neue Jahr gehen). Danach gab's ein ebenso heimeliges Silvester bei unseren Vermietern (mit kurzweiliger Wartezeit bis 12 Uhr: eine echte Bauernhochzeit - wir durften beim Kucken des Polterabend- und Hochzeitvideos dabei sein). Und weil die Ferien lang und die Vergnügungen zusammen groß sind, fahren wir gleich noch mal nach Mutlangen, bevor's wieder eine Weile nicht klappt.

Tante und Onkel scherzen mit unserem Bröckchen.


So buschig der Weihnachtsbaum in Mutlangen ist, so dürr ist unserer, aber leuchten tut er auch schön (unsere Kompromisslösung: elektrische und "echte" Kerzen).

Rechts, ein "echter" Bagger zu Weihnachten, das gefällt!


Den Lolo interessiert das erst halb (den leuchtenden Baum hat er auch genossen), auf den Knien der Tante spielen ist noch viel schöner...

Auch der Papa hat ein tolles Weihnachtsgeschenk bekommen (wenn es zu erkennen wäre: es geht um Autorennen).

 

 


Unten links: Der Onkel bei seiner Lieblingsbeschäftigung des Aufenthalts: Knoblauchkonzentrat herstellen!

Unten rechts: zwei Grinsebubis mit Hexenmama - die Größenverhältnisse in der Ansicht sind vielleicht prophetisch, der Flori arbeitet fleißig daran, den Josef einzuholen.



Unten links: Vier Kapuzengestalten auf ein Mal! Unten rechts: Familie fast vollständig auf dem Sofa (der Josef war bis zwei Sekunden vor dem Foto auch noch oben).



Oben: An Weihnachten hat man ausgiebig Zeit für Spielkonsolen und Rechner, nicht wahr?

Links: Unser Manga-Bubi hat das Kapuzenbody vom Baby ausgeliehen und trägt es mit Vergnügen
Unten: Bei schönem Wetter geht es natürlich auch raus - mit voller Beladung für ein Mittagsschläfchen an der frischen Luft.


Actually, war die ganze Familie draußen: Mama und Papa in den Schneeanzügen, die Bubis in den Tragln und am Schlafen - ein Wintertraum!


ABC, die Katze schlief (nicht) im Schnee - beim ersten Sonnenstrahl ist es warm genug vor dem Stall für ein Schläfchen in der Sonne.

Ein Seestern-förmiger Schneestern am Wegesrand (einer der zukünftigen Weihnachtsbäume von unserem Nachbarn)

Unten: Nach Simonswald und nach Bleibach - überall nur schönste Postkarten-Schneeansichten, und alles feinster "Powder"!

 


Man soll aber auch nicht übertreiben mit der frischen Luft: die ganze Familie an Rechner/Konsole, die Babysitterin beim Autorennen und der Boomblocks-Profi lässt uns ausnahmsweise mal nicht gewinnen...

Da bleibt den zwei Bubis nicht viel mehr als zuschauen - fragt sich, wie lange noch!

Der Josef darf Mittags nicht so lange schlafen, wie er möchte, d.h. wir holen ihn aus dem Bett - aber manchmal hilft das nicht gegen den übermächtigen Drang (man beachte den putzigen Hobbit-Fuß auf dem Sofa). Der Flori lernt, auch auf dem Rücken gut zu schlafen, den Schnulli beherrscht er auf jeden Fall besser als sein großer Bruder.
Danach dürfen beide Kinder trinken: der Bubi eine Runde "Mim" aus der "La", das Baby eine der letzten Runden "Mim" aus der "Bu" (das Abstillen erscheint angezeigt angesichts seines Kalorienbedarfs, er wiegt mit 4 Monaten 8,5 kg), selten genug, aber vorkommend: Doppelwicklung, und noch seltener: Papa bringt beide gleichzeitig zum Lachen!

Unser kurzweiliges Silvester, direkt eine Treppe unter uns verbracht: Josef schläft friedlich über uns, Florian darf noch eine Runde wach bleiben. Später, bei der Knallerei, rufen die Babyphone nur wegen der Knaller an, nicht wegen der Kinder, die verschlafen alles prima.

Im schönen neuen Pullover (von Oma und Opa zu Weihnachten) mit den Neuerungen am Esstisch: es sollte lieber auch ein großer Teller und eine große Gabel sein, auch wenn sie noch nicht ganz sachgemäß benutzt wird. Immerhin kann er uns auf folgendes aufmerksam machen: Auf die Zinken deuten und "Aua" sagen - "Ja, Josef, die Gabel piekst."



Unten: Weil's so schön war, noch einmal Mutlangen - mit einem Ungleichgewicht in der Geschenkverteilung - die Mutlanger haben viele tolle Sachen für uns alle, wir haben nur Kleinigkeiten für die Kinder, ohje...

Die Tankstelle vom Cousin hatte es dem Josef besonders angetan!

Das Löwenkostum leihen wir uns nächstes Jahr vom Cousin!

Die Cousine ist stark genug und der Josef ist mittlerweile vertraut genug mit Cousin und Cousine: ein erster Huckepack-Ritt beim Chinesen-Buffet.

 

 

 

 

 

Unten: Zuhause wurde auch das Riesengeschenk vom Patenonkel eingeweiht: eine Küche, in der der Josef mit Hingabe kocht. Er bruzzelt Eier in der Pfanne ("heiß"), er macht Kaffee ("schrschrsch" = Geräusch der Kaffemaschine) und ist traurig, dass kein Wasser aus dem Wasserhahn kommt - wogegen er sich behilft, indem er versucht, Wasser aus der Küche zu holen (was wir versuchen zu verhindern). Dem Flori reicht sein Spielbogen.


Eines Abends kommt er mit einem neuen "Baby" von oben und besteht darauf, es zu füttern.

Tags drauf lässt ihn der Nachbarsbub auf eine interessante Thronkonstruktion klettern.


Wir haben schon mal erwähnt, dass wir in einer Postkartenidylle wohnen, oder?

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Vor Weihnachten und Silvester noch eine profane Ausgabe (23. Dezember 2010)

Das ist ein Wintermärchen - nicht so schön auf Straße und Schiene, aber umso gemütlicher zu Hause (am wärmenden Kamin, wenn wer einen hat)! Wir genießen den Schnee, vermissen einander, wenn wir nicht zusammen sind, und amüsieren uns, wenn wir an einem Ort sind. Der Schnee kam und ging und kam, so dass wir fast nur Winter-Schneefotos gesammelt haben bis Weihnachten. Jetzt kommt bald ein friedliches - vielleicht weißes Weihnachten und ein lustiges Silvester. Ich habe Urlaub bis 10. Januar, wie schön.

Zu dem Nilpferd, den Drachenvögeln, dem Gugai und der Eule auf dem Regal gesellt sich von Zeit zu Zeit gern der kleine Josef zum Schmökern oder Singen.



Es gibt reichlich Schnee und wir haben vor dem Fenster eine märchenhafte Winteraussicht.

Mit dem Schlitten ging's zu einer besonders winterlichen Sorte Schäfchen -- die drei Schäfchen unten haben sich gut vertragen!

 

 

 

Papa und Flori schauen gebannt der Tante beim Spielen zu, während der Josef sich lieber einem guten Buch zuwendet (dem Riesen-Ali-Mitgutschbuch: im Handling schwierig, aber ganz hoch im Kurs).

Hier der Beweis: die Kleinchen sehen schon ein bisschen unterschiedlich aus,
wir haben nicht nur einfach die nicht verwendeten Fotos vom Josefs recycelt...


Der Josef telefoniert gern - vor allem mit der Herzogenauracher Oma, aber er sagt noch nicht viel, manchmal seufzt er.

Links ein nur auf den ersten Blick unscheinbares Foto einer Leiter: Wir haben uns gewundert, wo die vielen schönen Stifte hin verschwunden sind, die der Josef von der Herzogenauracher Oma geschenkt bekommen hat. Nach ca. 2 Monaten waren wir alle zusammen im Kammerl, als der Josef dazu kam, mit einem Stift in der Hand, und zielstrebig zur Leiter ging, wo er den Stift in eine Öffnung der Leitersprossen bugsierte... und siehe da: da waren die verschwundenen Stifte

Den nicht verwendeten Außen-Weihnachtsschmuck konnte der Josef gut für einen Mr.-T-Moment gebrauchen, den er später zum Essen allerdings wieder abgelegt hatte. Zum Essen gabs "Leisch" (Hühnchen), "Nunu" (Nudeln) und "Gru" (gelbe Rüben, auch das Wort für die Farbe Orange).

Normaler Weise macht man es ja wie die Sonnenuhr und zählt - vor allem mit der Kamera - die heit'ren Stunden nur, aber hier ist mal ein "Du, du, du - das geht so nicht, nein, nein" - "Dut" eingefangen, während sich der Flori relativ ungerührt umschaut in seiner neuen nach-vorne-Haltung.

 

 

 

Nach wie vor gehört das Schlafen zu Lolos (Josefs Bezeichnung für seinen Bruder) Lieblingstätigkeiten, egal wo.

 

Den ganzen Tag hat er die Babysitterin kaum beachtet, da wendet er sich ihr beim Abendessen zu, stützt seinen Kopf auf seine Hand und himmelt sie unverhohlen an - gute Gene, würde ich sagen!

Rechner sind übrigens hauptsächlich dazu da, Gugais (Papageien) oder andere Vögel zu zeigen (am besten Videos auf Youtube), aber keine Sorge, die analogen Fähigkeiten werden ebenso gefördert, neulich hat er nach der Oma eine gebogene Linie gemalt und "S" gesagt, d.h. er hat eine Schlange gemalt.

Die Oa hat dem Josef gezeigt, wie man Hände ohne Handschuhe in den Taschen vom Mantel vor der Kälte schützen kann
(was er sehr stolz genutzt hat)...
... wie sie da nur drauf kam?

In Mutlangen gab's die Mütze vom Onkel aus den 70-er-Jahren, mit der der Josef jetzt mal wirklich aussah, wie sein Vater damals.

Die zwei Cousins waren gerne draußen (der Josef, wenn er erst mal seinen Widerwillen gegen viel-angezogen-Bekommen überwunden hatte). Während der Josef mit der Schneeschaufel hantiert, schaut der Arno, dass ihm (dem Josef) nix passiert.

unten wieder mal: wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Das sind die in die Schneetheke eingelassenen Farbwechsel-LED-Lichtlein, die den Rauchern die Nacht versüßt haben...



Die Mutlanger am Morgen danach (mit Flori statt Arno).

Der Josef freut sich auf sein etwas spätes Mittagsschläfchen im Auto und dem Papa gefällt der Josef in der Schlafwurst gut!

Was auf dem Foto links nicht so gut raus kommt: der Josef hängt über der Badewannenkante, seine Füße berühren den Boden nicht.

Nach der Badewanne freut sich der Flori - wie er sich überhaupt oft freut, auch wenn er manchmal recht ungehalten sein kann (ohne Foto bis jetzt).

Meine "Familienansichten" unter der Woche (links vom Google-Chat), und rechts:
zur Feier meiner Heimkehr gibt's was vom Pommesladen am Bahnhof, was dem Josef dann auch gut gefällt.



Die drei süßesten Manschgerl im Bett!

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Und flugs ist es Winter (6. Dezember 2010)

Eben saßen wir noch nur mit Jacke am Sandkasten, da kam pünktlich zum ersten Advent der Schnee (Lied dazu: Schneeflöckchen, Weißröckchen, 3 Strophen). Die Gemütlichkeit im Kregelbach fand ein jähes Ende, indem die Post mit einem schönen Auftrag winkte - jetzt probieren wir verschiedene Varianten von Pendelei (der ganze Tross nach Bonn und Papa allein zu Haus, oder neu: die Zugvogelmama fliegt alleine aus - das testen wir diese Woche). Für einen absehbaren Zeitraum vielleicht zu machen, aber nichts auf Dauer (so, wie das in der Post einige Beraterkollegen machen).

Der Josef mit Babypuppe umgebunden und Flori im Hintergrund ausnahmsweise im Sitzle schlafend

Mama und Josef beim Buch anschauen bzw. singen.
Ende Oktober noch ein Besuch im Zoo, Lied dazu: An meiner Ziege hab ich Freude (Josef macht auch die Zeigefinger als Hörner an den Kopf)

links: Oa und Flori auf dem Sofa - mit ihr "spricht" er am meisten;

unten: Opa und Josef beim Buch anschauen

 

Anfang November ohne zu frieren und nur halbwegs eingepackt draußen!

 

So sieht ein feistes Milchkoma aus!

Nach wie vor der Renner und gut für halbe Stunden von Spielspaß: Plantschen bzw. Sachen sauber machen (so weit sind wir mittlerweile schon), auch hoch im Kurs: beim Kochen "helfen"

Und wenn wir ihn lassen, spielt er gerne eine Runde Schränke ausräumen - mit den Hochschränken am liebsten, hier mussten die Fläschchen dran glauben...

 

Nicht, dass er jetzt auf den Geschmack käme - er versucht nur, beide auf ein Mal in den Mund zu stecken (was wir natürlich nie aufs Foto bekommen), der Flori ist mittlerweile halbwegs gut im Umgang mit dem Schnulli, er behält ihn ab und zu eine Weile im Mund.
Und so sieht die Still-Idylle aus, wenn es kein Gezappel von Blähungen oder andere Ablenkungen gibt...

Der Josef ist gern im Stall und jauchzt, wenn er alle Kühe mit einem kräftigen "alljo" begrüßen kann und die Silage umverteilen darf:

Mama und Papa jeweils mit den Bübchen (ja, der Josef isst Erdnüsse, obwohl das die Kleinchen noch nicht sollen)


Ein solches Bauwerk hat die Welt nicht gesehen seit dem Turmbau zu Babel: dreieinhalb Stockwerke komplett aus Sand - Nebenan hütet die Oa den Flori, der irgendwie nicht einverstanden zu sein scheint.

 

Unsere Babysitterin hat bei uns übernachtet und kümmert sich am nächsten Morgen ganz lieb weiter um die Kleinchen.

Der Kandel heute mal als Vulkan
- wär er vielleicht gern, aber Hexenberg und tektonische Plattenbegegnungsstätte muss einstweilen reichen...

Auf diesem Bild haben wir ein Baby versteckt (mit Decke drum herum, Spieluhr an der Seite und Schlafhund auf dem Nacken - ja, er bekommt noch Luft, wir haben's kontrolliert und er ist erst nach einer Weile von selbst aufgewacht)
Derweil macht sein älterer Bruder Kaffeekränzchen mit der Oa und ihren Mokkatassen (sie ist heil geblieben)
Der Josef nimmt den Flori gerne "auf den Schoß", vor allem, wenn er dafür in Floris Sitzle darf
Im Regen mit dem Kuchen zu den Nachbarn: das ist das eine Mal im Jahr, wo ich den "Friesennerz" wirklich brauchen kann! Der Flori passt mit rein.

 

Auch Bonn hat seine gemütlichen Momente: Hoppe-Hoppe-Reiter in der Waagrechten auf dem Sofa - das kann nur die Oa!
Das Körbchenspiel geht in immer neuen Varianten, die alle irgendwie mit Josef-sitzt-im-Korb enden...

Zwischen den beiden unteren Fotos ist genau eine Woche: in der Woche ohne Schnee haben wir Drachen und Flugzeuge gesehen (wir hatten keinen eigenen Drachen zum Steigen lassen, das kommt noch), in der Woche mit Schnee hat der Josef eher vorsichtig Kontakt mit dem neuen Umweltzustand geknüpft, ganz geheuer war ihm der Schnee nicht...

Vom Schnee kommend schlief der Flori vor der Puppe noch ein Weilchen im Autositzle.
Josef kehrt noch mal - für 2 Sekunden, wir haben es aufs Foto bekommen - in die Tuchgemütlichkeit zurück (bevor sein Bruder rein geht, muss er erst kurz testen, ob's auch alles passt)

Hier stapeln sich die Baby(puppen) und Kinder: Papa mit Baby und Josef mit Babypuppe umgebunden auf Papas Arm.

Und dann kam Ende November der Schnee - schee!

 

Auch im Schnee holt der Josef gerne Milch - eingepackt in den schicken, vom Nachbarsjungen geerbten Schneeanzug.

 

 

links: Fotos mit ausgestrecktem Arm tendieren dazu, Blödian-Ansichten zu erzeugen - gut, dass wir auch einen kleinen Putto dabei haben.
Die Detailaufnahme unten zeigt: Florian hat den kleinen Haarkranz von beiden Opas geerbt.


Ein Bild von einer Kuh - wir haben sie nur ohne Hörner.

 

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Der Herbst ist da (20. Oktober 2010)

Einen Effekt von "beim zweiten wird man nachlässiger" haben wir auf jeden Fall: die Bilder sind öfter verwackelt. Wir hatten die Hamburger Verwandtschaft da und waren zu unserer ersten großen Fahrt in Mutlangen. Bevor der kalte Herbst kam hatten wir noch einige Tage reichlich goldenen Oktober, zu dem wir eine Kaffeetafel neben dem Sandkasten aufbauen konnten.

Diesmal klappt das Abpumpen, d.h. ich kann mich - wenn ich möchte - auch ein wenig rar machen...

Diese Fotos haben wir nahezu identisch auch vom Josef, unser Mini ist ein Süßer!

Die "Oa", wie der Josef sie nennt, spielt Wii während wir danben sitzen oder mitspielen

 

Beim Cousin auf dem Arm - die Haare und den kritischen Blick hat er auf jeden Fall vom Pathan-Opa!

Im Bildhintergrund: ein echtes Folterinstrument, der "Alphabetty"-Tausendfüßler, der auf jedem seiner Füße ein zu schnell aufgenommenes Midi-Quäk-Liedchen hat, ein Hochgenuss!


Die Hamburger haben tolle Aufzieh-Roboter mitgebracht, meine Hauptaufgabe für die nächsten paar Tage (Wochen?): Aufziehen!

Mutter und - zwei - Söhnchen auf dem Sofa, Söhnchen 1 ein Mal vor und ein Mal nach Schokolade:

 

Neben dem Sandkasten - auf dem betonierten Odellager - ist ein schöner Platz für unsere Kaffeetafel (ohne Geruch, versteht sich)

Mein erster längerer Spaziergang ging zum Kneippbecken.
Vom Scheitelpunkt aus hat man den schönen Blick nach Simonswald und Bleibach

Wie meinen "Oktober"? Am Kneippbecken war es am sinnigsten, den Josef von der Kleidung zu befreien - nicht, dass er wirklich weit ins Wasser gegangen wäre, aber ein bisschen plantschen war schon drin.

Die Gartenidylle geht auch den zweiten Tag mit den Hamburgern noch gut - die fahren wieder zurück in kaaaltes Wetter!

 

Vor dem Hintergrund der Haarpracht der Tante verschwindet der spärliche Haarkranz vom Flori natürlich komplett.

Auch wenn es ein wenig nach "keine Fotos bitte, ich bin privat hier" aussieht -die Oa tut, was sie gut kann und gerne tut: was Schönes Dozieren während der Rest der Familie gebannt lauscht!

 

Auch dieses Foto gibt es in der ein oder anderen Variante vom Vorgänger an dieser Stelle... die Familienähnlichkeit ist durchaus vorhanden.

 

Hier ein besonderer Moment: beide Schäfchen schlafen. Der kleinere ist auf dem Sofa eingeschlafen, der größere war kurz vom Mittagsschlaf aufgewacht, ist aber auf dem Schoß sofort wieder eingeschlafen - ich habe mich nicht gerührt und die Oa hat uns fotografiert. Das Idyll hat bestimmt eine halbe Stunde gehalten.

 

 

 


Noch einer, der "keine Fotos, bitte" wünscht, aber etwas handgreiflicher durchsetzt als seine Großmutter.

 

Eine Erfolgsmeldung von der Tragetuchfront: ich habe zum ersten Mal eine "Wiege" hin bekommen. Der Flori klemmt zwar bisschen arg drin, ist aber ausreichend gemütlich, dass er dort einschläft.

 

Am Wochenende drauf ein Ausflug mit den Nachbarn zu den Zweribach-Wasserfällen - da war's schon merklich kühler!

 

Die Oa mit dem neuesten Enkel, der eine gute Vitamin-D-Dosis abbekommt
Unser Bübchen am Bleibacher Bahnhof, wir wollen, dass er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umgehen kann - also gibt es ein Mal die Woche einen Bus-/S-Bahn-Ausflug. Die ersten waren äußerst interessant für ihn, mal sehen, ob er eine Routine bekommt.

Dann stand die erste "große Fahrt" an, zu Tante und Onkel nach Mutlangen - immerhin astronomische drei Stunden von uns entfernt. Wir sind zu Josefs Schlafenszeit gefahren und es hat fast ganz gut funktioniert. Der Mini hat es gut vertragen, der Josef ist am Ankunftsort bisschen arg aufgewacht und tat sich schwer wieder in den Schlaf zu finden, aber es ging dann...

Morgens - nach einer Nacht zu viert auf 1,40 m, der Josef wollte nicht im Reisebett bleiben - hatten wir zwei herzige Wickelburschis im Bett.

 

 

 

 

 

Später gab's das zweite Schläfchen im Maxi-Cosi (nach dem ersten auf der Fahrt, eins im Wohnzimmer, offensichtlich noch nicht ganz zufrieden)

Die Oa bändigt auch drei kleine Löwchen locker, damit Schwiegersohn und neuester Enkel in Ruhe ihre Nickerchen halten können.

 


Danach geht der Papa mit frischem Schwung und Sohn und Patensohn einkaufen - und hat eine salomonische Vorgehensweise für den Auto-Einkaufswagen --- Platz ist in der kleinsten Hütte!

Derweil schaue ich, wie ich mich als Andenbäuerin machen würde (mit Arnos Hut).


 

Auch der Papa schaut mal, wie sich's mit Baby auf dem Sofa liegt; und der Josef schaut, ob er sich noch dazu quetschen kann

 

Eine Mutlanger Spezialität: die AGV (= Altersgenossenvereine) und die von ihnen veranstalteten Fußballturniere. Auf der Tribüne haben alle Kinder aller Altersgenossen herrlichen Platz zum Toben und Spielen!
Und oben kann man wunderbar hin und her rennen, was die zwei Cousins mit Vergnügen und Ausdauer tun.

 

Da wir so viele Wickelvorgänge hatten, hier noch eine Parallelwicklung von Cousin und Mini-Cousin.

 

   

 

Der Onkel hat eine interessante Methode für seinen Kater (von der AGV-Party): Gitarre spielen in der Waagrechten!

Zum Schluss auch der Papa noch mal als Zoolander-Andenbauer

 

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Die ersten Fotos zu Viert bzw. Fünft (26. September 2010)

Im Gegensatz zum letzten Jahr waren wir dieses Jahr gleich nach der Geburt so beschäftigt, dass es eine Weile gedauert hat, bis wir uns wieder mit einer Aktualisierung hier beschäftigen konnten - ob das schon der "beim zweiten ist man weniger hinterher"-Effekt ist?
Florian ist nur vier Tage vor dem errechneten Termin, am 2. September, zur Welt gekommen (auf die gleiche Art wie Josef: erst ein Blasensprung zu Hause, dann eine Weile selber Probieren, dann Kaiserschnitt - den machen sie auch wirklich gut in Freiburg!). Wir haben uns also innerhalb eines guten Jahres vom Leben zu zweit (DINK) in den Vater-Mutter-und-zwei-Kinder-Zustand katapultiert. Bislang lässt es sich ganz gut an - der Josef ist recht selbstverständlich mit Wfloarri/Bebe, das Baby ist die meiste Zeit - wie es am Anfang so ist - mit Schlafen beschäftigt. Wenn sich jetzt noch die Verdauung bald einrichtet, ist alles prima, die macht - entgegen unserer anfänglichen Annahme - doch wieder arge Probleme von Zeit zu Zeit.

Ein paar Bilder haben wir noch von "vorher": Josef beim Mittagschlaf sehr abgekämpft! Und er kann trinken wie ein Großer.

Im Elztal bekommen die Kühe eine eigene Brücke, wenn die Schnellstraße die Weide durchschneidet.

Höhepunkt im Nestbautrieb kurz vor der Geburt: mit dem schlafenden Josef auf der Schulter durch die Ikea, noch "dringend nötige" Sachen besorgen... Und nachher munter in die Sonne!

Josef und Papa dürfen noch einen Ausflug nach Mutlangen machen, die Mama nutzt die Zeit zum Rumhängen zu Hause - und auch in Mutlangen gibt es den begehrten Kindertraktor (oder Bulldog, wie das hier heißt) mit Ladeanhänger.

Links: Mit dem Nachbarsbub auf der Fensterbank und Papa-Fotograf bringt sie erfolgreich zum Lachen.

Unten: Mit der gesamten Nachbarsfamilie ging's in die Pilze - die Ausbeute waren diese zwei riesigen krausen Glucken (die Stelle ist mit ihren Koordinaten gemerkt!)

Unser Baby-Bubi mit Papa und die Mama kurz vorm Platzen, das war sehr kurz vor der Geburt.

Das Simonswälder Tal

 

Und da ist der Frischling, wieder ein ganz ein Süßer! Hier noch ganz "leer" mit dürren Fingerchen und viel Haut zum Füllen.

Der erste Kontakt - freundlich-desinteressiert von Josefs Seite, schlafend von Florians - noch im Krankenhausbett.

Noch ganz zerknittert in Omas Arm, und etwas glatter am zweiten oder dritten Tag im Krankenhausbettchen.

Beim Abholen aus dem Krankenhaus nutzt der Josef das Tragl noch für ein Nickerchen, bevor's ins Leben zu Viert nach Hause geht.

Die Herzogenauracher Oma macht den ersten Doppeltest: Flori auf dem einen, Josef auf dem anderen Bein und dann Buch anschauen - mittlerweile sind wir alle sehr geübt darin, der Flori ist robust gegen Gerumpel um ihn herum und der Josef weiß, dass er jederzeit auch mit dem kleinen Bruder zu seinen Vergnügungen kommt. Das Tragetuch hätte die Oma auch gerne für ihre Kinder schon gehabt, aber zu der Zeit war es noch nicht recht über Schwaben hinaus gekommen...

Auch das Frühstück geht gut mit einem umgehängt und einem auf dem Schoß. Der Umgehängte schläft manchmal mit dem sog. Engelslächeln - eine echte Belohnung für die Eltern!

Während die Mama noch zur Erholung auf dem Sofa hängt, machen Papa und Josef Radlausflüge - wofür das schicke Sub-Fahrrad flugs zu einem Familienradl mit Alternativsitzplätzen umgebaut wurde (der schicke Anhänger ist von der Nachbarin, wir haben uns nur den Adapter für die Hinterachse dazu gekauft).

Ein Lieblingsausflug geht zum großen Spielplatz im nächsten Ort, wo ein Ex-Kindergartenkollege, den wir schon im Schwimmbad getroffen haben, auch gerne hin geht.

 

Der erste gemeinsame Ausflug geht zu einem Ententeich und einem Spielplatz - mit Kletterschwein - in Waldkirch: Josef und Papa laufen voraus, Mama tappt mit Flori langsam hinterher.

Auch der Flori rafft nicht, wie er den Schnulli im Mund behalten kann - oder geben wir zu schnell auf? Der kleine Finger hilft da sehr, und der Anblick, den wir vom Sofa aus genießen, lässt uns lange ruhig sitzen/liegen - Papa und Josef: jeder sitzt auf seinem Ball!

Noch nicht schön, aber vollständig: Zu Viert auf dem Sofa!

Schlafen kann der Mini - komplett entspannt über Mamas Bauch gegossen. Derweil kontrolliert der Josef, der vor kurzem seinen "Bauijch" entdeckt hat, ob auch "sein Baby" einen hat: Pulli hoch und "Baaaauuuuiiiich" abtasten.

Nach zwei Wochen waren die Mutlanger zum Babykucken da - immer alle um den kleinsten Tisch in der Küche herum, weil der große vom Krempel besetzt war.

Fast alle Männer waren mit der Tante zum Großeinkauf in der Metro, die zwei Kusöns ganz traulich vereint im Wagen und auf den in genau der richtigen Höhe angebrachten Kindersitzbänken.

Auch mit den Mutlangern gab es eine Runde auf dem Spielplatz - und unseren zweiten Almabtrieb in Simonswald, das gibt schon ein bisschen Déja-vue-Erlebnisse (Baby im Tuch, die Kuh kenne ich, den Hirten kenne ich...).

Das Sofa ist umgestellt und bietet Platz für alle Besucher und ein Flammkuchen-Picknick mit zwei schlafenden Kindlein (der Josef hätte noch eine Stunde wach bleiben müssen, konnte aber nicht mehr). der Adler an meiner Stirn wird nächstes Frühjahr zum Spatzenvertreiben auf den Balkon gehängt.

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts - der Flori ist sehr ausdauernd am Schlafen, egal wo - und der Josef ist munter!

Und klettert mit tatkräftiger Hilfe (im Hintergrund noch ein Nachbarskind) auf dem Spielplatz gerne ganz nach oben.
Ganz selten ist der Florian auch wach ohne zu trinken (oder zu schreien - die GUTE Muttermilch ist so bekömmlich!)...

Am Wochenende drauf waren die Mutlanger (ohne Papa) wieder da und wir waren im Waldkircher Zoo, wo die Eulen extra für uns viel Schuhu gemacht haben und die Füchse raus kamen, als wir mit der Kekstüte geraschelt haben.

 

Unsere Postkartenidylle im Spätsommer

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Die letzten Fotos zu Dritt (06. August 2010)

Seit heute sind wir schon zu viert in der Wohnung: die Oma ist eingezogen!

Bevor wir die ersten Fotos von dieser Familienerweiterung veröffentlichen, machen wir eine Runde mit den letzten Fotos zu dritt. Wir waren in Erlangen, Gerümpel aussortieren; wir haben mit Schwester, Schwager und Freund hier geräumt und haben heiteres Schwimmbad- und Familienleben genossen - wenn's nicht gerade Zähnchenstress oder andere Tücken des Aufwachsens zu überstehen galt (das hält man natürlich nicht auf Fotos fest, sondern macht es wie die Sonnenuhr: zählt die heit'ren Stunden nur!)

Da brauchen wir aber noch eine Weile, bis das Foto die Realität wiedergibt!

Den gleichen überraschten Blick gibt's bei den Großeltern, als Gießkannengeplantsche unterbunden wird



Frühstück im Lerchenbühl mit der schicken Cousine (rechts: im Bad)

Später war's warm genug für eine Runde plantschen mit dem Cousin

Und immer ein vertrauter Arm in der Nähe mit garantiert interessanter Unterhaltung!

Die Zeit des Teewagens ist jetzt vorbei (obwohl: wahrscheinlich treffen wir ihn in Mutlangen wieder) - und die Oma erklärt mal eben den neuesten Stand der Gehirnforschung, schön aufpassen!


Irgendwo gab's doch genug Dreck/Wasser oder Dreckwasser, das ein Umziehen nötig machte - und mit der sauberen Kleidung darf der Josef ins Wohnzimmer auf den schönen Stuhl.


 

Für die Familienerweiterung waren Schwester und Schwager mit Freund gleich das Wochenende drauf schon wieder unterwegs und haben sehr fleißig Krempel verdichtet (Herrn Schrank fast komplett auf den Spitzboden), und uns von Sachen befreit - alles für die zukünftige Mutlangen-Lounge.


Der Patenonkel hat ein Riesenpaket schönstes Lego-Duplo geschickt!


Dieses Jahr war der Josef auch groß genug fürs schöne Schwimmbad in Simonswald, letztes Jahr haben wir uns noch nicht getraut.


Bei kaltem Wetter haben wir innen Sofaspaß

 

Na, was steht heute in der Zeitung?

Nur Blödsinn!

Dann brauch ich ja nicht weiter zu lesen.

Omas Playmobil war schon vor dem Umzug bei uns - erst ganz zivil, dann doch mit der Entdeckung, dass man die ganze Kiste auskippen kann.


Der Josef steht gern mit uns in der Küche; wenn's ans Wasser geht, muss er noch einen Tacken weiter rauf bzw. rein ins Waschbecken:


Der Josef kam zwar aus seinem Gitterbettchen, aber weit hat er's nicht geschafft:
in unserem Bett auf dem Rücken liegend haben wir ihn beim Wecken gefunden!

 

zum Belegungsplan zum ersten Jahr

Taufe und Sommer (07. Juli 2010)

Am 13. Juni wurde der Josef getauft, jetzt steht es 2:1, was die Katholischen und die Heiden in der Familie angeht, 2 Tage vorher war die letzte Impfung, d.h. körperlich und geistig ist er gewappnet. Die Taufe war eine schönes Familienfest mit Grillabend vorher in der Grillhütte, die Taufe selbst unsererseits etwas unbeholfen, aber sehr schön durch den Vertretungspfarrer und Kuchen Essen wieder in der Grillhütte (die Großtante hat sich eine Woche später um die Glättung der Damasttischdecken sehr verdient gemacht!). Danach kam der kühlere Teil des Sommers, über den ich gar nicht traurig war - wer weiß, was an Hitzebeschwerden in einer Schwangerschaft auftauchen kann. Aber jetzt, wo die heiße Phase angefangen hat, habe ich auch nicht mehr als vorher. Alles in Ordnung und der mittlerweile fertig gestellte Pool hilft entschieden dabei!

Der Josef läuft jetzt und wird gerade vom Breifläschchen auf normales Essen umgestellt - da eiern wir recht herum, wie sich das für die Experimente mit dem ersten Kind gehört, aber er fällt nicht vom Fleisch; unser mächtiger Verbündeter, der Hunger, hilft uns dabei.

Das Taufgewand von der mohammedanischen Tante, das feine Hemd von der atheistischen Großtante, die Taufkerze vom katholischen Papa und der Heiden-Mama zusammen - und alles in schöner Verbindung!

Links im Bild der Pfarrer, der mich etwas an den zufällig dahinter stehenden Cousin erinnert hat, hinter der erleichterten Mama (alles gut gegangen und sehr rührend) zwei finstere Gesellen - zwischen ihren Augenbrauen könnte man eine Linie ziehen...

 

Josef und seine Schlafwurst als Laokoongruppe im Gitterbettchen - er schläft gerade friedlich, wohlgemerkt!

 

Wenn die Mama mal einen Arbeitstermin hat, muss sie auf den feinen Zwirn gut Acht geben - aber dem Erdbeerschaumtraum konnte sie nicht widerstehen.

 

Im Zoo von Mulhouse gab es ein paar Attraktionen: die Löwen und anderen Raubkatzen (von denen wir keine guten Fotos haben), den Spielplatz und die kleinen Äffchen, von denen eins versucht hat, mit unserem Äffchen Kontakt aufzunehmen.

Ein kleines Zwischenhoch wurde für einen Test des Neoprenanzugs genutzt: damit geht auch das Kneipp-Becken als Plantschbecken.
Hier noch mal ein hartnäckiges Schläfchen, aus dem der Josef so gar nicht aufwachen wollte, dass sein Papa einfach mit eingeschlafen ist.

 

Die Großtante bei oben erwähnter segensreicher Tätigkeit: dem Bügeln langer Tischdeckenbahnen, während ich als Schattenriss am Rechner sitzen darf.

 

Seine ersten Schritte nutzt er für eine seiner Lieblingstätigkeiten: das Kehren, hoffen wir mal, dass es so bleibt.

 

Dann gab es wieder einen Ausflug nach Mutlangen, jetzt schon mit zunehmender Wärme. Auf dem Foto unten eine interessante Konstellation: die Cousine mit zwei von ihren Cousins, die selbst keine Verbindung haben. Rechts die schöne Tante im Ibiza-Look!

 

Die nächsten freien Schritte gelten dem Bällchen (links).

Unten: Jetzt bekommt er auch ein Tischchen und ein Stühlchen (das grüne ist noch vorläufig, es gibt demnächst ein hölzernes, passendes), das kennt er aus dem Kindergarten.

 

Ich muss vielleicht doch keinen Mutterschaftstest machen, wir lassen die Augenfarbe gelten...

Auf dem Weg vom Fläschchen zum Essen gibt's auch Verdruss: Josef vs. Papa 1:0, Josef zieht von dannen, Papa bleibt mit der Gabel sitzen.

 


In Simonswald ist der nächste große Spielplatz, den erkundet er gerne.

 

 

Und zum Abschluss der Erdbeersaison die Mutanten-Königinnen:

 

 

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Wir haben ein Kindergartenbaby (04. Juni 2010)

Zwei der drei Ludwigsburger Cousinen und der Cousin (Tanten und Onkel 2. Grades?) haben uns mit einem Kurzbesuch beehrt und waren begeistert von "The Simple Life" - vielleicht machen sie noch eine richtige Kurzstaffel draus! Ansonsten haben wir viel drinnen erkundet und uns warm eingepackt auch nach draußen getraut. Der Josef hat ein Geräusch für jede Küchenmaschine, viele Tiere (die lautere Variante für die Eltern, die zartere Variante für die Sprößlinge) und Fahrzeuge (wobei Traktor und Auto - dank dem Jeep? - recht ähnlich sind), und schickt uns morgens mit dem Fauchen der Espressomaschine zum Frühstück in die Küche. Den Kindergarten mag er gern, und wir zwei saßen auf einmal etwas "verwaist" zur besten Arbeitszeit an unseren Schreibtischen.

Je größer die Menschen, desto kleiner die Milchkannen!

Paris Hilton und Nicole Richie am Kregelbach - welch Glanz in den Ställen!

Onkel und Tanten hatten ein sehr schönes Geschenk mitgebracht, das er schon vor dem Geburtstag auspacken durfte.

 

Der Cousin kommt vielleicht für mehr action wieder!

Warm eingepackt konnte der Josef auch mit der Tante einen Versuch machen, an zwei Händen zu laufen - ging ganz gut.

Diesmal haben wir uns an den Tipp erinnert, dass es am Fuße des Kandel eine der besten Schwarzwälder Kirschtorten gibt - das können wir bestätigen: ca. 12 Schichten lauterste Fluffigkeit, der Teig, die frische, unbehandelte Sahne, die selbst eingemachten Kirschen -- ein Gedicht!

Die indoor-Aktivitäten sind nach wie vor Küchenlastig:
Die Espressomaschine faucht schön und ist heiß, der Wasserkocher brodelt interessant und ist heiß,

die Spülmaschinenausräumung wird kontrollierter (jedes Besteckteil einzeln und immer auf ein "Danke" wartend) und rechts unsere eigene Variante vom "Sitzkreis" im Kindergarten: er sitzt gerne umgeben von unseren Beinen.

Der Blick links ist auch der vom Kopfschütteln "Nein, es ist keine Katze da" oder "Nein, das Klötzchen ist weg" (runter gefallen), unser Burschi ist ein Schelm.


In viele Schichten eingezwiebelt nach draußen: Unsere Treppenraupe hat eine ziemlich schnelle Technik entwickelt, mit der er die Treppen rückwärts runter rutscht. Schaukeln lässt er sich gerne und ausgiebig.


Morgens schaut er sich gerne die Tiere, die er später auf dem Hof sieht, auf dem Handy an (die machen da auch die Geräusche so ausführlich wie fast nie draußen), Duschen ist mit dem Papa ähnlich schön wie baden, und abends zum runter kommen eine Runde "Der Tag auf dem Bauernhof" rekapitulieren...

 


Wer so an meinem Bein zupft, muss eine Runde mit an den Schreibtisch dürfen! Links: das größte Malgebiet ist der Fußboden.


Unser erster in einer Reihe von schönen Ausflügen: Zur Schneeburg auf dem Schönberg (der so heißt, weil er so aussieht). Eine Fütterung vor dem Spaziergang, sehr hohe, unten sehr kahle Buchen und eine Burg mit Klops-Burgherrin und zwei süßen Burgherren - das blaue über dem großen Herrn ist die Kraxe, die alles überragt mit ihrem Sonnensegel!

Es ging schneller als wir Glucken dachten: der Josef mag den Kindergarten und braucht uns da nicht.

Das einzige Foto, das wir vom ersten Kindergartentag mit eigenem Rucksack haben, ist leider etwas verschwommen.
 

Nach dem Kindergarten war er so müde, dass er fast nicht zu wecken war, d.h. er hat auf meinem Arm noch eine Weile weiter geschlafen.